Sym­bol­bild Feu­er­wehr Düs­sel­dorf © Lokalbüro

 

In den frü­hen Mor­gen­stun­den des Frei­tags ist es in Unter­bilk zu einem Dach­stuhl­brand in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus gekom­men. Gegen 3.12 Uhr gin­gen bei der Leit­stelle der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf meh­rere Not­rufe ein. Anru­fer mel­de­ten Flam­men im Dach­be­reich eines Gebäu­des an der Kirchfeldstraße.

Als die ers­ten Ein­satz­kräfte wenige Minu­ten nach der Alar­mie­rung ein­tra­fen, bestä­tigte sich die Lage: Im Dach­ge­schoss des Hau­ses war ein Feuer aus­ge­bro­chen. Zu die­sem Zeit­punkt hat­ten alle Bewoh­ner das Gebäude bereits eigen­stän­dig ver­las­sen, sodass sich die Feu­er­wehr unmit­tel­bar auf die Brand­be­kämp­fung kon­zen­trie­ren konnte.

Die Ein­satz­kräfte gin­gen mit meh­re­ren Trupps in das Gebäude vor, wäh­rend par­al­lel zwei Dreh­lei­tern in Stel­lung gebracht wur­den, um die Flam­men auch von außen zu bekämp­fen. Auf­grund der Aus­brei­tung des Feu­ers for­derte der Ein­satz­lei­ter zusätz­li­che Kräfte nach. Unter­stüt­zung kam unter ande­rem von der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, die mit wei­te­ren Atem­schutz­trupps vor Ort tätig wurde.

Die Lösch­ar­bei­ten gestal­te­ten sich auf­wen­dig. Ins­be­son­dere das Ablö­schen der letz­ten Glut­nes­ter erfor­derte einen erheb­li­chen Per­so­nal­ein­satz. Teile des Daches muss­ten geöff­net wer­den, um ver­steckte Brand­stel­len frei­zu­le­gen und voll­stän­dig zu löschen. Diese Arbei­ten erfolg­ten unter ande­rem aus dem Korb einer Drehleiter.

Vor­sorg­lich stell­ten die Stadt­werke die Ener­gie- und Was­ser­ver­sor­gung des Gebäu­des ab. Für die betrof­fe­nen Bewoh­ner orga­ni­sierte die Stadt Düs­sel­dorf eine vor­über­ge­hende Unter­brin­gung. Ins­ge­samt sie­ben Men­schen sind davon betroffen.

Ver­letzt wurde bei dem Brand nie­mand. Die Feu­er­wehr war am Mor­gen wei­ter­hin im Ein­satz. Zur Ursa­che des Feu­ers lie­gen der­zeit noch keine Anga­ben vor