Fanmarsch zur Arena © LB / Olafo Oidtmann

Fan­marsch zur Arena © LB / Olafo Oidtmann

 

Wenn Worte zu Taten wer­den: An die­sem Sonn­tag­vor­mit­tag ver­wan­delte sich die Theo­dor-Heuss-Brü­cke in Düs­sel­dorf in einen Sam­mel­punkt der beson­de­ren Art. Trans­pa­rente mit der Auf­schrift „For­tuna braucht uns!” hat­ten in den Tagen zuvor das Stadt­bild geprägt – an Brü­cken, an Haus­wän­den, zuletzt sogar am tra­di­ti­ons­rei­chen Uerige in der Alt­stadt. Der Auf­ruf der Ultras und des Sup­port­ers Club ver­fing sich in der Fan­szene. Ab 10 Uhr mor­gens ström­ten Hun­derte, dann Tau­sende in Rot und Weiß zur Brücke.

Der Hin­ter­grund war ernst: For­tuna Düs­sel­dorf steckte am vor­letz­ten Spiel­tag der 2. Bun­des­liga tief im Abstiegs­kampf. Ein Heim­spiel gegen den Auf­stiegs­aspi­ran­ten SV Elvers­berg war­tete – sport­lich eine der schwie­rigs­ten Auf­ga­ben der gesam­ten Sai­son. Umso ein­drucks­vol­ler fiel die Reso­nanz auf den Fan­marsch aus.

Laut Poli­zei betei­lig­ten sich zwi­schen 3.000 und 3.500 Per­so­nen an dem Zug zur Mer­kur Spiel-Arena in Sto­ckum. Kurz nach 11 Uhr gab es das Start­zei­chen, die Menge setzte sich über die Rot­ter­da­mer Straße in Bewe­gung. Für rund eine Stunde kam es dort zu Behin­de­run­gen im Stra­ßen­ver­kehr. Poli­zei­lich gab es bis kurz vor Anpfiff nichts zu bean­stan­den – die Stim­mung blieb durch­ge­hend friedlich.

Das Wet­ter trug sei­nen Teil zur Atmo­sphäre bei: Son­nen­schein und ein wol­ken­lo­ser Him­mel über der Lan­des­haupt­stadt beglei­te­ten den Marsch. Schlacht­ge­sänge hall­ten durch die Stra­ßen, Fah­nen wur­den geschwun­gen, der Zusam­men­halt der Anhän­ger­schaft war spür­bar. Groß und Klein war ver­tre­ten – die gesamte Breite der Fan­ge­mein­schaft hatte den Weg zur Brü­cke gefunden.

Ob die laut­starke Beglei­tung Wir­kung zeigte, ließ sich am Ende des Tages schwer wider­le­gen. For­tuna gewann das Heim­spiel gegen Elvers­berg deut­lich mit 3:1 und ver­ließ damit die Abstiegs­zone. Der Klas­sen­er­halt ist nun am letz­ten Spiel­tag beim Aus­wärts­spiel in Fürth in eige­ner Hand.

Den Sieg lie­ßen viele Fans anschlie­ßend dort aus­klin­gen, wo der Tag begon­nen hatte: in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt. Bei strah­len­dem Son­nen­schein wurde der Erfolg gefei­ert – ein Abend, der den Bogen vom Mor­gen schloss.

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