Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (M.), Andreas Hartnigk (l.), Vorsitzender der Verkehrswacht Düsseldorf, und Sara Graute (r.), Fachbereichsleitung Stationäre Hilfen und Einrichtungsleitung des Kinderhilfezentrums, bei der offiziellen Übergabe der von der Verkehrswacht gespendeten Fahrräder an das Kinderhilfezentrum. © Landeshauptstadt Düsseldorf

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler (M.), Andreas Hart­nigk (l.), Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Düs­sel­dorf, und Sara Graute (r.), Fach­be­reichs­lei­tung Sta­tio­näre Hil­fen und Ein­rich­tungs­lei­tung des Kin­der­hil­fe­zen­trums, bei der offi­zi­el­len Über­gabe der von der Ver­kehrs­wacht gespen­de­ten Fahr­rä­der an das Kin­der­hil­fe­zen­trum. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

 

Die Ver­kehrs­wacht Düs­sel­dorf hat dem städ­ti­schen Kin­der­hil­fe­zen­trum an der Euler­straße Fahr­rä­der und Helme gespen­det. Ober­bür­ger­meis­ter Kel­ler nahm die Über­gabe per­sön­lich vor.

Mehr Mobi­li­tät, mehr Selbst­ver­trauen, mehr Frei­heit: Das städ­ti­sche Kin­der­hil­fe­zen­trum Düs­sel­dorf an der Euler­straße hat von der Ver­kehrs­wacht Düs­sel­dorf e. V. 50 ver­kehrs­si­chere Fahr­rä­der sowie pas­sende Helme erhal­ten. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler nahm die Spende per­sön­lich entgegen.

„Die Spende von 50 Fahr­rä­dern ermög­licht nicht nur ein pra­xis­na­hes Mobi­li­täts- und Sicher­heits­trai­ning direkt vor Ort, son­dern stärkt auch Auto­no­mie und Selbst­ver­trauen der Kin­der und Jugend­li­chen. Indi­vi­du­elle Mobi­li­tät bedeu­tet Frei­heit und gesell­schaft­li­che Teil­habe.”— Dr. Ste­phan Kel­ler, Ober­bür­ger­meis­ter Düsseldorf

Das Kin­der­hil­fe­zen­trum unter­stützt Kin­der und Jugend­li­che zwi­schen zwei und 17 Jah­ren, die sich in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen befin­den – etwa wenn Eltern ihre Kin­der vor­über­ge­hend nicht aus­rei­chend ver­sor­gen kön­nen oder die Ent­wick­lung der Min­der­jäh­ri­gen gefähr­det ist. Neben päd­ago­gi­scher Betreu­ung bie­tet die Ein­rich­tung Inob­hut­nahme, Dia­gnos­tik- und Wohn­grup­pen, Eltern­ar­beit sowie Bil­dungs­för­de­rung an. Ein Spiel­platz und eine Fahr­rad­werk­statt gehö­ren eben­falls zum Ange­bot – die neuen Räder pas­sen damit ideal ins Bild.

Andreas Hart­nigk, Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Düs­sel­dorf, betonte bei der Über­gabe den erzie­he­ri­schen Gedan­ken hin­ter der Spende.

„Kin­der bewe­gen sich aus Instinkt – Sicher­heit müs­sen wir ihnen mit­ge­ben. Mit den ver­kehrs­si­che­ren Fahr­rä­dern ermög­li­chen wir es den Kin­dern, Selbst­ver­trauen und Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr Schritt für Schritt zu ent­wi­ckeln.”— Andreas Hart­nigk, Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Düsseldorf

Auch die Ein­rich­tungs­lei­tung zeigte sich erfreut über die neue Aus­stat­tung. Sara Graute, Fach­be­reichs­lei­tung des Kin­der­hil­fe­zen­trums, hob her­vor, dass die Räder den Kin­dern echte Unab­hän­gig­keit ermöglichten.

„Die Fahr­rä­der sind ein wun­der­ba­res Geschenk für unsere Kin­der. Sie för­dern die Selb­stän­dig­keit und ermög­li­chen es, eigen­stän­dig den Stadt­teil zu erkun­den – für För­der- und Frei­zeit­an­ge­bote ebenso wie für gemein­same Aus­flüge, die das Grup­pen­ge­fühl stär­ken.”— Sara Graute, Fach­be­reichs­lei­tung Kin­der­hil­fe­zen­trum Düsseldorf

Im Anschluss an die offi­zi­elle Über­gabe durf­ten die Kin­der die neuen Räder gleich auf dem Gelände aus­pro­bie­ren und ihre ers­ten Run­den drehen.

Hin­ter­grund: Städ­ti­sches Kin­der­hil­fe­zen­trum Düsseldorf

Das Kin­der­hil­fe­zen­trum an der Euler­straße bie­tet Hilfe, wenn Eltern in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen ihre Kin­der nicht aus­rei­chend ver­sor­gen kön­nen. Ein inter­dis­zi­pli­nä­res Team aus Päd­ago­gik, Haus­wirt­schaft und Ver­wal­tung küm­mert sich um Kin­der im Alter von zwei bis 17 Jah­ren. Das Ange­bot reicht von Inob­hut­nahme über Eltern­be­ra­tung und Bil­dungs­för­de­rung bis hin zu Krea­tiv­pro­jek­ten und Haus­auf­ga­ben­hilfe. Wei­tere Infor­ma­tio­nen bie­tet die Web­site des Düs­sel­dor­fer Jugendamts.

 

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