Florian Kastenmeier © Lokalbüro

Flo­rian Kas­ten­meier © Lokalbüro

 

Tor­hü­ter und Kapi­tän Flo­rian Kas­ten­meier wird sei­nen aus­lau­fen­den Ver­trag beim Fuß­ball-Dritt­li­gis­ten For­tuna Düs­sel­dorf nicht ver­län­gern. Das gab der Ver­ein bekannt. Der 28-Jäh­rige war 2019 vom VfB Stutt­gart II an den Rhein gewech­selt und bestritt in sie­ben Jah­ren ins­ge­samt 228 Pflicht­spiele für F95.

In der abge­lau­fe­nen Spiel­zeit 2025/26 hatte Kas­ten­meier zudem das Kapi­täns­amt inne. Sport­vor­stand Samir Arabi erklärte, der Klub habe alles ver­sucht, um den Schluss­mann zu hal­ten: „Wir haben uns sehr um ihn bemüht, um die kleine Chance, dass er bei der For­tuna bleibt, zu nut­zen.” Kas­ten­meier habe seine Wert­schät­zung für den Ver­ein glaub­haft ver­mit­telt, sehe seine Zukunft aber in einer höhe­ren Liga. „Das kön­nen wir nach­voll­zie­hen und bedan­ken uns bei ihm für sein gro­ßes Enga­ge­ment”, so Arabi.

Kas­ten­meier selbst mel­dete sich auf Insta­gram mit einem per­sön­li­chen State­ment zu Wort. Darin beschrieb er die Ent­schei­dung als „emo­tio­nal schwerste”, die er je habe tref­fen müs­sen. In den ver­gan­ge­nen sie­ben Jah­ren sei ihm der Sprung in die Bun­des­liga gelun­gen, und der Anfang sei nicht leicht gewe­sen. „Ich musste mir mei­nen Platz in der For­tuna-Fami­lie hart erar­bei­ten.” Er ver­wies auf prä­gende Momente wie drei Jahre als Pate des Kids Club, das Kapi­täns­amt und die Fei­er­lich­kei­ten zum 130-jäh­ri­gen Vereinsjubiläum.

Sei­nen Abgang begrün­dete Kas­ten­meier mit per­sön­li­chen Kar­rie­re­zie­len, die er nicht mehr in Düs­sel­dorf ver­wirk­li­chen könne. „Ich bin in einem Alter, in dem ich den nächs­ten Schritt gehen muss.” Wohin es ihn ziehe, ließ er offen. Zugleich zeigte er sich zuver­sicht­lich, dass For­tuna auch ohne ihn den Weg nach oben fin­den werde: „Sie ist ein Ver­ein, der immer wie­der auf­steht – mit den bes­ten Fans an sei­ner Seite.”