In diesem Jahr stand das Fest unter dem Motto „La Dolce Vita“. Das amtierende Königspaar Udo Figge und Dirk Jehle führte das Fest an. Beide halfen den gesamten Nachmittag tatkräftig mit, suchten den Austausch und zeigten mit ihrer offenen Art, wie sehr ihnen dieses Ehrenamt am Herzen liegt.© St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf Bilk e. V.

In die­sem Jahr stand das Fest unter dem Motto „La Dolce Vita“. Das amtie­rende Königs­paar Udo Figge und Dirk Jehle führte das Fest an. Beide hal­fen den gesam­ten Nach­mit­tag tat­kräf­tig mit, such­ten den Aus­tausch und zeig­ten mit ihrer offe­nen Art, wie sehr ihnen die­ses Ehren­amt am Her­zen liegt.© St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­ver­ein Düs­sel­dorf Bilk e. V.

 

Ein Fest, das seit fast einem hal­ben Jahr­hun­dert Tra­di­tion hat: Am 4. Juli fei­erte die Fried­rich­städ­ter Reserve des St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­ver­eins Düs­sel­dorf-Bilk gemein­sam mit den Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern des Huber­tus­stifts ihr all­jähr­li­ches Som­mer­fest. Seit 46 Jah­ren beglei­ten die Schüt­zen das Haus mit Ver­läss­lich­keit, per­sön­li­cher Zuwen­dung und gro­ßem sozia­lem Enga­ge­ment – eine Ver­bin­dung, die in die­ser Bestän­dig­keit ihres­glei­chen sucht.

Unter dem dies­jäh­ri­gen Motto „La Dolce Vita“ ver­wan­delte sich der Gar­ten des Huber­tus­stifts in einen Ort der Begeg­nung. Viele Bewoh­ner kön­nen selbst nicht mehr an den Schüt­zen­fest­ta­gen in der Stadt teil­neh­men. Genau hier setzt die Tra­di­tion der Fried­rich­städ­ter Reserve an: Die Schüt­zen kom­men in Uni­form und mit Fahne ins Haus, gestal­ten den Nach­mit­tag, packen prak­tisch mit an und neh­men sich vor allem Zeit für Gespräche.

Ange­führt wurde das Fest vom amtie­ren­den Königs­paar Udo Figge und Dirk Jehle, die den gesam­ten Nach­mit­tag über tat­kräf­tig mit­hal­fen und mit ihrer offe­nen Art zeig­ten, wie ernst sie ihr Ehren­amt neh­men. Bei Kaf­fee, Kuchen, Grill­gut und küh­len Geträn­ken kamen Bewoh­ner, Ange­hö­rige und Schüt­zen ins Gespräch. Stände mit Eis und Pof­fert­jes fan­den bei den Gäs­ten sofort gro­ßen Zuspruch.

Für die musi­ka­li­sche Unter­ma­lung sorg­ten wie schon seit vie­len Jah­ren Klaus und Edith Wag­ner, die das Haus auch im wei­te­ren Jah­res­ver­lauf regel­mä­ßig mit musi­ka­li­schen Nach­mit­ta­gen beglei­ten. Einen beson­de­ren Höhe­punkt setzte in die­sem Jahr ein Män­ner­chor, der sich aus Sän­gern ver­schie­de­ner Chöre aus Bilk, Ger­res­heim und der Rhein­bahn zusam­men­setzte und mit sei­nem kurz­wei­li­gen Pro­gramm für Begeis­te­rung im Gar­ten sorgte.

Ein wei­te­res High­light des Nach­mit­tags war das Königs­schie­ßen der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner. Mit sicht­ba­rer Freude betei­lig­ten sich viele an dem Wett­be­werb, jeder Tref­fer wurde beju­belt. Am Ende krönte man fei­er­lich ein neues Königs­paar, das strah­lend die Glück­wün­sche der Gäste ent­ge­gen­nahm und sicht­lich stolz auf den neuen Titel war.

Das Enga­ge­ment der Fried­rich­städ­ter Reserve beschränkt sich jedoch nicht auf das Som­mer­fest. Über das ganze Jahr hin­weg ermög­li­chen die Schüt­zen Spa­zier­gänge, Got­tes­dienst­be­su­che und Aus­flüge in den Stadt­teil oder zu Ver­an­stal­tun­gen. Roll­stuhl­be­glei­tung, orga­ni­sa­to­ri­sche Unter­stüt­zung und ein offe­nes Ohr für die Bewoh­ner gehö­ren für die Ehren­amt­li­chen selbst­ver­ständ­lich dazu.

Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist dabei der Ein­satz von Hans-Gerd Wendt, der seit fast vier Jahr­zehn­ten regel­mä­ßig im Haus ist, kleine Auf­ga­ben über­nimmt und für Gesprä­che bereit­steht. Gemein­sam mit wei­te­ren Ehren­amt­li­chen, dar­un­ter auch seine Frau Jutta, sorgt er für die Kon­ti­nui­tät, die diese Part­ner­schaft über die Jahr­zehnte ausmacht.

Heim­lei­te­rin Wera Stef­fens nutzte das Fest für viele per­sön­li­che Gesprä­che mit den Schüt­zen. Der offene Aus­tausch machte ein­mal mehr deut­lich, wie eng und ver­trau­ens­voll die Ver­bin­dung zwi­schen dem Haus und der Kom­pa­nie ist.

Das Som­mer­fest 2026 zeigte erneut, wel­chen Stel­len­wert diese Tra­di­tion für das Huber­tus­stift hat. Die Fried­rich­städ­ter Reserve schafft Begeg­nung, Teil­habe und Nähe – und macht diese Arbeit, wie die Mit­glie­der beto­nen, sehr gerne. Für die Schüt­zen gehört sozia­les Enga­ge­ment im eige­nen Stadt­teil selbst­ver­ständ­lich zum Schüt­zen­we­sen dazu. Der Begriff „Schüt­zen“ stehe eben nicht nur für Tra­di­tion, Schie­ßen und Kir­mes, son­dern auch für beschüt­zen, unter­stüt­zen und da sein. Genau das lebt die Fried­rich­städ­ter Reserve im Huber­tus­stift seit 46 Jah­ren – ver­läss­lich und ohne große Worte.