Drei militärische Transportflugzeuge der amerikanischen Luftwaffe sind am Morgen des 26.Februar 2026 am Flughafen Düsseldorf gelandet © Klaus Schulze

Drei mili­tä­ri­sche Trans­port­flug­zeuge der ame­ri­ka­ni­schen Luft­waffe sind am Mor­gen des 26. Februar 2026 am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf gelan­det © Klaus Schulze

 

Am Don­ners­tag­vor­mit­tag sind drei große Trans­port­flug­zeuge der US-Air Force auf dem Flug­ha­fen Düs­sel­dorf zwi­schen­ge­parkt wor­den – ein ver­gleichs­weise sel­te­nes Ereig­nis an der zivi­len Luft­ver­kehrs­dreh­scheibe in Nord­rhein-West­fa­len. Die Maschi­nen gehör­ten zum Typ Boe­ing C‑17 Glo­be­mas­ter III, einem stra­te­gi­schen Luft­trans­por­ter der US-Streitkräfte.

Nach Anga­ben von Flug­ha­fen und Flug­si­che­rung such­ten die Besat­zun­gen der Maschi­nen in den frü­hen Mor­gen­stun­den eine Aus­weich­lan­de­op­tion, weil an ihrem ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Ziel, der Air Base Spang­dah­lem in Rhein­land-Pfalz, dichte Nebel­fel­der eine regu­läre Lan­dung ver­hin­der­ten. Die Flüge wur­den dar­auf­hin nach Düs­sel­dorf umge­lei­tet. Die Deut­sche Flug­si­che­rung bestä­tigte den Vor­gang als außer­plan­mä­ßige Zwi­schen­lan­dung und stufte ihn als unge­wöhn­lich ein. Übli­cher­weise werde mili­tä­ri­scher Ver­kehr bei Bedarf eher nach Köln/Bonn umge­lei­tet, wo Bun­des­wehr­struk­tu­ren vor­han­den sind.

Die C‑17 zählt zu den wich­tigs­ten Trans­port­flug­zeu­gen der US-Air Force. Sie wird welt­weit für den Trans­port von Sol­da­ten, Aus­rüs­tung und schwe­rem Gerät ein­ge­setzt und kann auch auf ver­gleichs­weise kur­zen oder weni­ger stark aus­ge­bau­ten Pis­ten ope­rie­ren. Die US-Streit­kräfte unter­hal­ten in Spang­dah­lem einen bedeu­ten­den Luft­waf­fen­stütz­punkt mit meh­re­ren tau­send sta­tio­nier­ten Sol­da­ten. In den ver­gan­ge­nen Wochen war eine erhöhte Zahl an Trans­port­be­we­gun­gen im euro­päi­schen Raum zu beob­ach­ten, die in der Regel logis­ti­schen Zwe­cken dienen.

Am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen erhiel­ten die Maschi­nen ent­spre­chende Abstell­po­si­tio­nen auf dem Vor­feld. Je nach Bedarf erfol­gen bei sol­chen Zwi­schen­stopps Betan­kun­gen, tech­ni­sche Über­prü­fun­gen sowie Abstim­mun­gen mit Zoll- und Sicher­heits­be­hör­den. Nach­dem sich die Wet­ter­lage am Ziel­flug­ha­fen ver­bes­sert hatte, star­te­ten die Flug­zeuge am Nach­mit­tag wie­der und setz­ten ihre Route fort.

Klaus Schulz, der alle drei Maschi­nen foto­gra­fie­ren konnte, stellte dem Lokal­büro die Auf­nah­men zur Ver­fü­gung. Das Lokal­büro bedankt sich für die Bilder.

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