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Erfolgreicher Abschluss der ersten EX-IN-Ausbildung in Düsseldorf

Christopher Gallo, VHS, (3. Reihe, 1.v. r.), Alexandra Budde, Gesundheitsamt, (3. Reihe, 2. v. r.) und Kathrin Sarlette (Lehrgangsleiterin, Gesundheitsamt) (2. Reihe, 3. v. l.) mit den Absolventinnen und Absolventen. ©  VHS Düsseldorf

Chris­to­pher Gallo, VHS, (3. Reihe, 1.v. r.), Alex­an­dra Budde, Gesund­heits­amt, (3. Reihe, 2. v. r.) und Kath­rin Sar­lette (Lehr­gangs­lei­te­rin, Gesund­heits­amt) (2. Reihe, 3. v. l.) mit den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten. ©  VHS Düsseldorf

 

An der Volks­hoch­schule Düs­sel­dorf ist erst­mals die Wei­ter­bil­dung „EX-IN Gene­sungs­be­glei­tung“ erfolg­reich durch­ge­führt wor­den. In Koope­ra­tion mit dem Gesund­heits­amt der Lan­des­haupt­stadt haben 21 Teil­neh­mer die Qua­li­fi­ka­tion abge­schlos­sen und nun ihre Zer­ti­fi­kate erhal­ten. Damit ver­fü­gen sie über eine aner­kannte beruf­li­che Zusatz­qua­li­fi­ka­tion im psy­cho­so­zia­len Bereich, bestä­tigt durch den EX-IN Deutsch­land e. V..

EX-IN steht für „Expe­ri­en­ced Invol­vement“, also die Betei­li­gung von Men­schen mit eige­ner Erfah­rung. Das Kon­zept rich­tet sich gezielt an Per­so­nen, die selbst see­li­sche Kri­sen oder psy­chi­sche Erkran­kun­gen bewäl­tigt haben und die­ses Erfah­rungs­wis­sen künf­tig in der Unter­stüt­zung ande­rer Betrof­fe­ner ein­set­zen möch­ten. Ziel der Aus­bil­dung ist es, Betrof­fe­nen neue Per­spek­ti­ven im Umgang mit psy­chi­schen Her­aus­for­de­run­gen zu eröff­nen, Hoff­nung zu ver­mit­teln und indi­vi­du­elle Gene­sungs­pro­zesse zu för­dern – auch bei schwe­ren oder lang­jäh­ri­gen Erkrankungen.

Die Wei­ter­bil­dung ver­bin­det Theo­rie und Pra­xis. Inhalte sind unter ande­rem die Refle­xion eige­ner Kri­sen­er­fah­run­gen, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Bezie­hungs­ar­beit, Empower­ment sowie soge­nannte Reco­very-Ansätze. Hinzu kom­men Peer-Bera­tung und Kennt­nisse über Struk­tu­ren im Sozial- und Gesund­heits­we­sen. Im Mit­tel­punkt steht dabei der Peer-Ansatz: Gene­sungs­be­glei­ter arbei­ten auf Augen­höhe mit Betrof­fe­nen und brin­gen ihre per­sön­li­che Erfah­rung als wert­volle Res­source in bestehende Hil­fe­sys­teme ein.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss eröff­nen sich den Absol­ven­ten viel­fäl­tige beruf­li­che Per­spek­ti­ven. Ein­satz­mög­lich­kei­ten bestehen etwa in psych­ia­tri­schen Ein­rich­tun­gen, Bera­tungs­stel­len, Selbst­hil­fe­or­ga­ni­sa­tio­nen oder im gemein­de­psych­ia­tri­schen Ver­bund. Die Durch­füh­rung des ers­ten Kur­ses in Düs­sel­dorf zeigt zugleich die wach­sende Bedeu­tung von Gene­sungs­be­glei­tung im deut­schen Gesundheitssystem.

Auf­grund der gro­ßen Nach­frage ist bereits ein wei­te­rer Aus­bil­dungs­durch­gang geplant. Infor­ma­tio­nen zu Ter­mi­nen für Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen und Infor­ma­ti­ons­abende sol­len in Kürze online ver­öf­fent­licht wer­den. Wei­tere Details sind unter https://vhs.duesseldorf.de/programm/arbeit-und-beruf/kurs/EX-IN-Gesamtbelegung–und-Terminierung/G140310 abrufbar.

 

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Bären-Treff — Kapu­zi­ner­gasse 14 — 40213 Düs­sel­dorf — Bitte anklicken !

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