„Cinema of Dreams“ © Lokalbüro

„Cinema of Dreams“ © Lokalbüro

 

Die neue Holi­day-on-Ice-Pro­duk­tion „Cinema of Dreams“ setzt in der Mitsu­bi­shi Elec­tric Halle nicht nur auf visu­elle Opu­lenz, son­dern auch auf ein Ensem­ble, das inter­na­tio­nale Klasse auf das Eis bringt. Die Show ver­bin­det dabei klas­si­sche Eis­kunst­lauf-Ele­mente mit moder­ner Show­tech­nik – und lebt sicht­bar von der Viel­falt ihrer Mitwirkenden.

Internationale Klasse im Mittelpunkt

Ange­führt wird das Ensem­ble von Läu­fe­rin­nen und Läu­fern, die sowohl im Wett­kampf als auch im Show­be­reich Erfah­rung gesam­melt haben.

So bringt etwa Alina Uru­s­hadze ihre Aus­bil­dung aus dem rus­si­schen Spit­zen­sport ein und über­zeugt vor allem durch Aus­druck und Prä­senz. Für sie ist „Cinema of Dreams“ der Ein­stieg in die große Tour­pro­duk­tion – eine Rolle, die klar auf ihre dar­stel­le­ri­schen Fähig­kei­ten zuge­schnit­ten ist.

Auch Andrii Kokura gehört zu den prä­gen­den Gesich­tern der Show. Der Ukrai­ner ver­bin­det sport­li­che Prä­zi­sion mit künst­le­ri­schem Anspruch – und bringt dar­über hin­aus Erfah­rung hin­ter der Kamera mit, was sich in sei­ner Per­for­mance bemerk­bar macht.

Mit Pavel Vyu­gov steht zudem ein Läu­fer auf dem Eis, der bereits in inter­na­tio­na­len Pro­duk­tio­nen wie Kreuz­fahrt­shows oder gro­ßen Tour­for­ma­ten gear­bei­tet hat. Seine Stärke liegt in Dyna­mik und tech­ni­scher Sicherheit.

Starke Paare setzen Akzente

Beson­ders prä­sent sind die Paar­läufe, die immer wie­der Höhe­punkte setzen.

Das kana­di­sche Duo Emma­nu­elle Proft und Nico­las Nadeau kom­bi­niert anspruchs­volle Tech­nik mit spür­ba­rer Har­mo­nie. Ihre Pro­gramme leben von Syn­chro­ni­tät und emo­tio­na­ler Intensität.

Eben­falls auf­fäl­lig: Eka­ta­rina Khoh­l­ova und Piotr Pere­pel­kin, die klas­si­sche Paar­lauf-Ele­mente mit akro­ba­ti­schen Ein­la­gen ver­bin­den. Ihre Auf­tritte zeich­nen sich durch Tempo und Prä­zi­sion aus.

Vale­riya Loseva und Vale­riy Sin­it­sin wie­derum set­zen stär­ker auf tän­ze­ri­sche Ele­mente und flie­ßende Über­gänge – ergänzt durch kraft­volle Hebun­gen und eine aus­ge­prägte Bühnenpräsenz.

Zahlen, die den Aufwand zeigen

Der Blick hin­ter die Kulis­sen ver­deut­licht die Dimen­sion der Pro­duk­tion:
37 Läu­fe­rin­nen und Läu­fer aus zwölf Natio­nen ste­hen auf dem Eis, aus­ge­stat­tet mit rund 300 indi­vi­du­ell gestal­te­ten Kostümen.

Hinzu kommt eine auf­wen­dige tech­ni­sche Aus­stat­tung mit groß­flä­chi­gen LED-Ele­men­ten, zahl­rei­chen Schein­wer­fern und einem Büh­nen­bild, das wäh­rend der Tour in meh­re­ren Last­wa­gen trans­por­tiert wird. Das Ergeb­nis ist eine wan­del­bare Sze­ne­rie, die sich von Szene zu Szene kom­plett verändert.

Eindruck: Zwischen Athletik und Inszenierung

In Düs­sel­dorf zeigt sich „Cinema of Dreams“ als durch­kom­po­nier­tes Gesamt­pa­ket. Die ein­zel­nen Künst­le­rin­nen und Künst­ler brin­gen ihre indi­vi­du­el­len Stär­ken ein, ord­nen sich jedoch stets dem gro­ßen Gan­zen unter.

Gerade diese Mischung macht den Reiz aus: sport­li­che Prä­zi­sion trifft auf Sho­w­äs­the­tik, klas­si­sche Ele­mente auf moderne Effekte. Gleich­zei­tig bleibt die Insze­nie­rung dicht und tem­po­reich – mit ent­spre­chend inten­si­ver Wirkung.

Fazit

„Cinema of Dreams“ über­zeugt in Düs­sel­dorf nicht nur durch seine Bil­der, son­dern auch durch die Qua­li­tät des Ensembles.

Die Pro­duk­tion zeigt, wie stark Eis­kunst­lauf im Show­for­mat funk­tio­nie­ren kann, wenn Tech­nik, Aus­druck und Insze­nie­rung inein­an­der­grei­fen. Ein Abend, der weni­ger auf ein­zelne Stars setzt als auf das Zusam­men­spiel – und genau darin seine Stärke findet.

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