Symbolbild Polizei © Lokalbüro

Sym­bol­bild Poli­zei © Lokalbüro

 

 

Ein freier Tag, ein auf­merk­sa­mer Blick – und ein Auto­auf­bre­cher sitzt in Haft. Ein Beam­ter der Poli­zei Düs­sel­dorf hat am frü­hen Sonn­tag­mor­gen in sei­ner Frei­zeit beob­ach­tet, wie ein Mann an der Klos­ter­straße in der Stadt­mitte die Scheibe eines gepark­ten Autos ein­schlug und mit Die­bes­gut floh. Was folgte, war eine kurze, aber wir­kungs­volle Ver­fol­gung – ganz ohne Uni­form und Dienstwaffe.

Der Beamte alar­mierte sofort die Leit­stelle der Düs­sel­dor­fer Poli­zei und behielt den Tat­ver­däch­ti­gen dabei kon­ti­nu­ier­lich im Blick. Erst am Kon­rad-Ade­nauer-Platz konnte eine her­bei­ge­ru­fene Streife den Mann stel­len, kon­trol­lie­ren und fest­neh­men. Bei der anschlies­sen­den Durch­su­chung stell­ten die Ein­satz­kräfte diverse Gegen­stände sicher, die ein­deu­tig aus dem auf­ge­bro­che­nen Fahr­zeug an der Klos­ter­straße stammten.

Bei dem Fest­ge­nom­me­nen han­delt es sich um einen 26-jäh­ri­gen Bul­ga­ren ohne fes­ten Wohn­sitz. In sei­ner ers­ten Ein­las­sung räumte er die Tat ein. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf wurde er einem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt, der ihn noch am sel­ben Tag im Rah­men des beschleu­nig­ten Ver­fah­rens in Voll­stre­ckungs­haft schickte.

Der Fall zeigt ein­mal mehr: Auch aus­ser­halb des Diens­tes las­sen Poli­zei­be­amte in Düs­sel­dorf nicht locker – und das mit Erfolg.