vl. Johanna Boeck-Heuwinkel, Michaela Rentmeister, Prof. Dr. Anja Steinbeck, Ina Brandes, Anja Bezold, Gudrun Hock, Dr. Cathrin Müller-Brosch © Andreas Rentz

vl. Johanna Boeck-Heu­win­kel, Michaela Rent­meis­ter, Prof. Dr. Anja Stein­beck, Ina Bran­des, Anja Bezold, Gud­run Hock, Dr. Cath­rin Mül­ler-Brosch © Andreas Rentz

 

Beim zwölf­ten Ladies Talk im Hyatt Regency debat­tier­ten Minis­te­rin Ina Bran­des, Rek­to­rin Anja Stein­beck und wei­tere Per­sön­lich­kei­ten über Talente, Inno­va­tion und Ver­ant­wor­tung am Wissenschaftsstandort.

Düs­sel­dorf, 5. Mai 2026Redaktion Düsseldorf

Es war ein Abend, der die Frage stellte, die Düs­sel­dorf in den nächs­ten Jah­ren prä­gen wird: Wie gelingt es der Lan­des­haupt­stadt, Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung so zu ver­knüp­fen, dass dar­aus echte Zukunfts­kraft ent­steht? Unter dem Titel „Visio­nen für Düs­sel­dorf” lud der Ladies Talk No. 12 am Mon­tag­abend ins Hyatt Regency – und lie­ferte auf diese Frage keine ein­fa­chen Ant­wor­ten, dafür aber anre­gende Debatten.

Rund 100 Gäste aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Poli­tik und Kul­tur ver­folg­ten die Dis­kus­sion auf dem Podium, das Nord­rhein-West­fa­lens Minis­te­rin für Kul­tur und Wis­sen­schaft, Ina Bran­des, eröff­nete. An ihrer Seite: Prof. Dr. Anja Stein­beck, Rek­to­rin der Hein­rich-Heine-Uni­ver­si­tät, sowie Johanna Heu­win­kel und Cath­rin Mül­ler-Brosch – Frauen, die den Hoch­schul- und Inno­va­ti­ons­stand­ort Düs­sel­dorf täg­lich mit­ge­stal­ten. Die Mode­ra­tion lag in den Hän­den von Gud­run Hock.

„Düs­sel­dorf ist einer der bedeu­tends­ten Wis­sen­schafts­stand­orte in Nord­rhein-West­fa­len – und das ist kein Zufall. Wis­sen­schaft und Wirt­schaft bedin­gen ein­an­der. Wer das eine stärkt, stärkt das andere.” so Ina Bran­des, Minis­te­rin für Kul­tur und Wis­sen­schaft NRW

Bran­des machte deut­lich, dass der Wett­be­werb um kluge Köpfe längst glo­bal ist – und Düs­sel­dorf dabei gut auf­ge­stellt sei, sofern Hoch­schu­len und Unter­neh­men ihre Zusam­men­ar­beit kon­se­quent ver­tie­fen. Rek­to­rin Stein­beck ergänzte, dass Uni­ver­si­tä­ten heute weit mehr sein müss­ten als Aus­bil­dungs­stät­ten: Sie seien Moto­ren des sozia­len Zusam­men­halts, Orte der kri­ti­schen Refle­xion – und eben auch Talent­schmie­den für die regio­nale Wirtschaft.

Die Dis­kus­sion zeigte, wie eng Stu­die­ren­den­zah­len, For­schungs­pro­jekte und die wirt­schaft­li­che Anzie­hungs­kraft einer Stadt mit­ein­an­der ver­floch­ten sind. Beson­de­res Gewicht erhielt das Thema gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung: Wel­che Pflich­ten ent­ste­hen, wenn eine Hoch­schule mit Steu­er­gel­dern finan­ziert wird und gleich­zei­tig eng mit pri­va­ten Unter­neh­men koope­riert? Keine ein­fa­che Frage – aber eine, die der Abend mit Nach­druck aufwarf.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler, Schirm­herr des Ladies Talks, rich­tete per­sön­lich ein Gruß­wort an die Gäste und unter­strich damit die stadt­po­li­ti­sche Bedeu­tung des For­mats. Gast­ge­be­rin des Hau­ses war Daniela Danz, Gene­ral Mana­ger des Hyatt Regency Düsseldorf.

Der Ladies Talk wurde von Anja Katha­rina Bezold und Michaela Rent­meis­ter ins Leben geru­fen und hat sich seit sei­ner Grün­dung als eines der renom­mier­tes­ten Netz­werk­for­mate für Frauen in Füh­rungs­po­si­tio­nen in der Lan­des­haupt­stadt eta­bliert. Der Anspruch des For­mats ist bewusst hoch gesteckt: Keine Talk­show-Unter­hal­tung, son­dern ernst­hafte Debat­ten über The­men, die Düs­sel­dorf von mor­gen for­men. Das ist dem zwölf­ten Abend ein­drück­lich gelungen.

Wann und mit wel­chen The­men der Ladies Talk fort­ge­setzt wird, gibt das Orga­ni­sa­ti­ons­team zeit­nah bekannt. Infor­ma­tio­nen fin­den Inter­es­sierte unter ladiestalk-duesseldorf.de.

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