Kartenausschnitt Kreuzung Hansaallee/ Heerdter Sandberg/Niederkasseler Kirchweg

Kar­ten­aus­schnitt Kreu­zung Hansaallee/ Heerd­ter Sandberg/Niederkasseler Kirchweg

 

Am Diens­tag, 12. Mai 2026, kommt es an der Kreu­zung Hansaallee/Heerdter Sandberg/Niederkasseler Kirch­weg zu Behin­de­run­gen im Stra­ßen­ver­kehr. Die Stadt erneu­ert dort im Rah­men des Aus­baus der West-Ost-Rad­leit­route 2 die Ampel­an­lage und passt sie tech­nisch an. Von 6 bis 16 Uhr ist die Licht­si­gnal­an­lage außer Betrieb – der Ver­kehr wird in die­ser Zeit durch eine tem­po­räre Ver­kehrs­si­che­rung geregelt.

Auto­fah­rer müs­sen beach­ten, dass der Heerd­ter Sand­berg und der Nie­der­kas­se­ler Kirch­weg wäh­rend der Arbei­ten nur nach rechts ver­las­sen wer­den kön­nen, da die Gleis­über­fahrt vor­über­ge­hend gesperrt ist.

Was sich für Rad­fah­rer ändert

Die Maß­nahme bringt spür­bare Ver­bes­se­run­gen für den Rad­ver­kehr. Wer künf­tig stadt­ein­wärts fährt, wird über eine eigene Rad­ver­kehrs­am­pel vor dem Auto­ver­kehr sicher in den Kno­ten­punkt gelei­tet – direkt aus der soge­nann­ten Pro­tec­ted Bike Lane her­aus. Auf der gesam­ten Kreu­zung wer­den neue Rad­ver­kehrs­füh­run­gen mar­kiert, im nörd­li­chen Bereich zusätz­lich rot ein­ge­färbt. Auf dem Nie­der­kas­se­ler Kirch­weg und dem Heerd­ter Sand­berg ent­ste­hen zudem neue Auf­stell­flä­chen für Rad­fah­rer vor den Hal­te­li­nien der Ampelanlage.

Teil eines groß ange­leg­ten Radwegeprojekts

Die Bau­ar­bei­ten sind Teil eines deut­lich grö­ße­ren Vor­ha­bens. Düs­sel­dorf ent­wi­ckelt sein Rad­haupt­netz seit 2015 kon­ti­nu­ier­lich wei­ter. Die West-Ost-Rad­leit­route 2 ist eine der zen­tra­len Haupt­ach­sen und ver­bin­det den Wes­ten der Stadt mit dem Osten. Der erste Bau­ab­schnitt erstreckt sich über rund 3,6 Kilo­me­ter – von der Stadt­grenze zu Meer­busch im Bereich des Are­als Böh­ler über die Han­sa­al­lee und den Bel­sen­platz bis zum Lueg­platz vor der Ober­kas­se­ler Brücke.

Seit dem Bau­start im Som­mer 2025 sind ent­lang der Han­sa­al­lee bereits beid­sei­tig Rad­fahr­strei­fen auf der Fahr­bahn ent­stan­den, in wei­ten Tei­len als bau­lich geschützte Pro­tec­ted Bike Lanes. An der Lue­g­al­lee, wo der Rad­ver­kehr bereits im Vor­feld auf die Fahr­bahn ver­legt wurde, wer­den die alten Rad­wege im Sei­ten­raum zurück­ge­baut, um eine ein­heit­li­che Füh­rung auf der Fahr­bahn zu errei­chen. Die Arbei­ten sind bereits bis zur Joa­chim­straße fortgeschritten.

Mitte Mai ste­hen am Lueg­platz noch abschlies­sende Mar­kie­rungs­ar­bei­ten an, die den stadt­aus­wärts fah­ren­den Rad­ver­kehr künf­tig kla­rer auf die Lue­g­al­lee lei­ten sol­len. Auch am Bel­sen­platz wer­den ergän­zende Mar­kie­run­gen zur Rad­ver­kehrs­füh­rung umge­setzt. Beide Teil­pro­jekte sind wit­te­rungs­ab­hän­gig und sol­len bis Mitte des Jah­res fer­tig­ge­stellt sein. Abge­se­hen von ein­zel­nen Dritt­ar­bei­ten ent­lang der Han­sa­al­lee soll der gesamte erste Bau­ab­schnitt damit bis zur Jah­res­mitte weit­ge­hend abge­schlos­sen sein.

 

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