Blick in die Rathaus-Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstages des Netzwerkes GEDOK © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young

Blick in die Rat­haus-Aus­stel­lung anläss­lich des 100. Geburts­ta­ges des Netz­wer­kes GEDOK © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/ David Young

 

Das älteste Netz­werk zur För­de­rung von Künst­le­rin­nen fei­ert sei­nen hun­derts­ten Geburts­tag mit einer Schau im Her­zen der Stadt.

Ein Jahr­hun­dert im Dienst der Kunst: Die GEDOK – die Gemein­schaft Deut­scher und Öster­rei­chi­scher Künst­le­rin­nen­ver­eine aller Kunst­gat­tun­gen – begeht ihr hun­dert­jäh­ri­ges Bestehen mit einer beson­de­ren Aus­stel­lung im Düs­sel­dor­fer Rat­haus. Unter dem Titel „GEDOK par excel­lence” sind dort bis Don­ners­tag, 28. Mai, Werke von Künst­le­rin­nen aus der Regio­nal­gruppe A 46 zu sehen, die ihre per­sön­li­che Vision einer leben­di­gen und zukunfts­ori­en­tier­ten GEDOK zeigen.

Eröff­net wurde die Schau am Frei­tag, 8. Mai, von Bür­ger­meis­te­rin Clara Ger­lach – in Ver­tre­tung von Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler. Das Rat­haus als pul­sie­ren­des Zen­trum städ­ti­scher Kom­mu­ni­ka­tion bie­tet den Arbei­ten einen unge­wöhn­li­chen und wir­kungs­vol­len Rah­men: Bil­der und Skulp­tu­ren tref­fen hier auf ein brei­tes Publi­kum, das den klas­si­schen Kunst­be­trieb nicht zwin­gend sucht. Beglei­tet wird die Aus­stel­lung von einem lite­ra­risch-musi­ka­li­schen Programm.

Die GEDOK steht seit ihrer Grün­dung im Jahr 1926 für die Sicht­bar­keit von Frauen in Kunst und Kul­tur. Mit heute über 2.000 akti­ven Mit­glie­dern in bun­des­weit 23 Regio­nal­grup­pen ist sie eines der ältes­ten und größ­ten Kunst­netz­werke die­ser Art im deutsch­spra­chi­gen Raum. Die Regio­nal­gruppe A 46, benannt nach der gleich­na­mi­gen Auto­bahn, wurde 1996 gegrün­det und hat seit 2009 ihren Sitz in Düs­sel­dorf. Sie ver­steht sich als Forum für zeit­ge­nös­si­sche Künst­le­rin­nen aus den Berei­chen Bil­dende Kunst, Ange­wandte Kunst, Inter­dis­zi­pli­näre Kunst, Dar­stel­lende Kunst, Musik und Literatur.

Neben der Prä­sen­ta­tion künst­le­ri­scher Arbei­ten för­dert die Gruppe die Pro­fes­sio­na­li­sie­rung im Kunst­be­trieb, die kul­tur­po­li­ti­sche Teil­habe sowie die fach­li­che und per­sön­li­che Ver­net­zung ihrer Mit­glie­der. Der Blick die­ser Jubi­lä­ums­aus­stel­lung rich­tet sich bewusst nach vorn: Jede der betei­lig­ten Künst­le­rin­nen zeigt ein Werk, das ihre indi­vi­du­elle Vor­stel­lung von der Zukunft der GEDOK A 46 widerspiegelt.

Die Aus­stel­lung ist bis Don­ners­tag, 28. Mai, zu den regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten des Rat­hau­ses zugäng­lich. Der Ein­tritt ist frei. Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur GEDOK A 46 sind unter www.gedok.de zu finden.

 

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