
Für ihren langjährigen Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf und ihre besondere Arbeit wurden am Freitag, 8. Mai 2026, ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Jan-Wellem-Saal des Rathauses ausgezeichnet. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (m. mit Amtskette) überreichte ihnen gemeinsam mit Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Burkhard Hintzsche (l.) die Feuerwehr-Ehrenzeichen und Ehrennadeln. © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young
Elf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf wurden am Freitag im Jan-Wellem-Saal des Rathauses ausgezeichnet. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller würdigte persönlich Jahrzehnte des ehrenamtlichen Einsatzes – von der Jugendfeuerwehr bis zu 70 Jahren Mitgliedschaft.
Es war ein Freitagnachmittag für die Stillen im Land: Menschen, die anpacken, wenn andere weglaufen. Im historischen Jan-Wellem-Saal überreichte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller gemeinsam mit Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Burkhard Hintzsche Feuerwehr-Ehrenzeichen und Ehrennadeln an insgesamt elf ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf.
„Dass sich Menschen ehrenamtlich engagieren, ist in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Die meisten von ihnen sind bereits seit Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv. Sie sind mit ihrer Arbeit ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefahrenabwehr in unserer Stadt.” so Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister Düsseldorf
Zwei Feuerwehrleute erhielten das Ehrenzeichen in Gold für 35 Dienstjahre, zwei weitere das Silberzeichen für 25 Jahre. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr wurde mit der Ehrennadel in Bronze geehrt. Besonderes Aufsehen erregten die Dienstältesten: Die Stadt verlieh die Ehrennadel des Verbands der Feuerwehren in NRW für 50 und sogar 70 Jahre Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr.
Der Festakt war auch Anlass für einen Rückblick auf ein erinnerungsreiches Jahr 2025. Die Düsseldorfer Einheiten waren nicht nur in der Landeshauptstadt gefordert, sondern auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Als anhaltende Hitze in Spanien zu verheerenden Waldbränden führte und die spanischen Behörden über die EU internationale Hilfe anforderten, machten sich mehrere Einsatzkräfte aus Düsseldorf als Teil eines Waldbrandmoduls gemeinsam mit anderen Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen auf den Weg nach Spanien. Allein die Anreise mit einem Konvoi von rund 70 Einsatzfahrzeugen dauerte mehrere Tage. Vor Ort beteiligten sich die Kräfte aktiv an der Brandbekämpfung.
Auch in Düsseldorf selbst blieben einige Einsätze in Erinnerung. Im November führte ein Wasserrohrbruch an einer Versorgungsleitung zu massiven Überflutungen in Kellern und auf Straßen. Die Feuerwehr ließ die Leitung zunächst abschiebern und befreite anschließend die betroffenen Keller Schritt für Schritt vom Wasser.
Feuerwehrdezernent Hintzsche blickte auch auf bauliche Fortschritte: Die Freiwillige Feuerwehr Kaiserswerth hat in diesem Jahr ihr neues, hochmodernes Gerätehaus bezogen und bereits erste Einsätze absolviert. Das Gebäude erfülle nicht nur alle operativen Anforderungen, sondern setze auch Maßstäbe beim nachhaltigen Bauen, so Hintzsche.
„Unsere zehn Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Sie sind eine feste Säule in der Gefahrenabwehr und im Katastrophenschutz.” so David von der Lieth, Leiter der Feuerwehr Düsseldorf
Wer selbst ehrenamtlich aktiv werden möchte, findet Informationen auf der Seite der Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf. Die zehn Einheiten sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und freuen sich über Verstärkung – ob in der Jugendfeuerwehr oder direkt im Einsatzdienst.


