Von Gabriele Schreckenberg
Das Schützenfest in Stockum markiert traditionell den Beginn der Schützenfeste der St.-Sebastianus-Bruderschaften im Düsseldorfer Norden. Auf Stockum folgen Kalkum, Wittlaer, Kaiserswerth, Lohausen und Angermund.
Doch zunächst feiert Stockum an diesem Pfingstwochenende – und das mit einigen Besonderheiten.
Dazu zählt etwa der Feldgottesdienst am 23. Mai in der Lönsstraße 5. Außerdem gibt es zahlreiche Platzkonzerte am Sonntag, 24. Mai, ab 11 Uhr mit den Heideröschen und weiteren Musikgruppen vor dem Gasthaus Kastanie. Auch die Pfingstkirmes, die besonders bei Familien beliebt ist, gehört wieder zum Programm.
Stockum ist eine junge Bruderschaft
Vier Tage lang feiert der Stockumer Schützenverein, der 1952 gegründet wurde. Während die Bruderschaften im Norden teils viele Jahrhunderte alt sind, ist die Stockumer Bruderschaft vergleichsweise jung.
Das liegt vor allem an der Geografie und Geschichte. Angermund, Kalkum, Wittlaer und Lohausen verfügten seit jeher über eigene Dorfgemeinschaften mit Kirchen und Bauernschaften.
In Stockum gab es zunächst die sogenannten „Stockumer Höfe“, die sich erst nach und nach zu einer neuen Gemeinschaft zusammenschlossen. Außerdem war der Ortsteil stark von Flughafen, Messe, Stadion und Nordpark geprägt.
Die städtische Entwicklung begann daher erst nach dem Zweiten Weltkrieg. 1952 entstand schließlich die St. Sebastianus Bruderschaft Stockum e. V.
Das Pfingstwochenende kann kommen – die Sonne bitte auch.




