
Waffenverbotszone in der Altstadt © Lokalbüro
Die Düsseldorfer Polizei hat umfangreiche Hinweise für den Japantag am Samstag veröffentlicht – von Waffenkontrollen über Versammlungen bis zum großen Feuerwerk.
Am Samstag, 23. Mai 2026, verwandelt sich Düsseldorf erneut in einen Treffpunkt für Japanfans aus ganz Deutschland. Damit der Tag reibungslos verläuft, hat die Polizei jetzt klare Spielregeln veröffentlicht.
Der Japantag 2026 steht vor der Tür – und mit ihm kommen die üblichen Hinweise der Polizei, die in diesem Jahr besonders detailliert ausgefallen sind. Wer am Samstag in die Innenstadt fährt, sollte sich vorab über Waffenverbote, mögliche Staus und die Feuerwerksplanung informieren.
Waffenverbot gilt stadtweit: Grundlage ist das Waffengesetz, das bei Großveranstaltungen das Mitführen von Waffen und Messern generell untersagt. Ausdrücklich eingeschlossen sind dabei auch Deko‑, Kostüm- und Anscheinswaffen – also jene Requisiten, die viele Cosplayer als Teil ihrer Verkleidung tragen. Die Polizei kann anlasslos und stichprobenartig kontrollieren, und das nicht nur in der Altstadt oder an der Rheinuferpromenade: Auch der Nordpark, die Rheinwiesen und sonstige Grünflächen im Stadtgebiet gehören ausdrücklich zum Kontrollbereich.
Hinzu kommt die bereits seit Jahren bestehende Waffen- und Messerverbotszone rund um die Altstadt, die an Wochenenden und vor Feiertagen zwischen 18 und 8 Uhr gilt. Sie ist durch Schilder klar markiert. Wer also abends mit einem Messer – selbst einem kleinen – in diesem Bereich unterwegs ist, riskiert ernsthafte Konsequenzen.
Drohne und Videokameras im Einsatz: Für mehr Sicherheit und Übersicht setzt die Polizei in diesem Jahr auf Technik: An der Flinger Straße wird eine mobile Videobeobachtung installiert. Ergänzend dazu wird zeitweise eine Polizeidrohne Übersichtsbilder aus der Luft liefern.
Versammlungen und Verkehr: Wer mit dem Auto in die Innenstadt fahren will, sollte zusätzlichen Aufwand einplanen. Für den Samstag wurden der Polizei mehrere Versammlungen angezeigt, teilweise als Aufzüge. Diese sind losgelöst vom Japantag und können zu weiteren Verkehrsbehinderungen führen. Die Polizei empfiehlt daher ausdrücklich, auf den ÖPNV umzusteigen. Die Rheinbahn bietet am Japantag erfahrungsgemäß verstärkte Kapazitäten an.
Brücken gesperrt beim Feuerwerk: Den Abschluss des Abends bildet wie immer das große Feuerwerk. Ab etwa 20 Uhr werden deshalb die Oberkasseler Brücke in beiden Fahrtrichtungen sowie die Rheinkniebrücke in Richtung stadtauswärts gesperrt. Wer noch mit dem Auto nach Hause fahren möchte, sollte rechtzeitig aufbrechen oder alternative Routen einplanen.

