Radfahrer auf der Schadowstraße © Lokalbüro

Rad­fah­rer auf der Scha­dow­straße © Lokalbüro

 

Die Stadt Düs­sel­dorf will die Ver­kehrs­füh­rung auf der Scha­dow­straße kla­rer gestal­ten und damit Kon­flikte zwi­schen Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern redu­zie­ren. Am Mitt­woch, 27. Mai, und Don­ners­tag, 28. Mai, wer­den dazu neue Mar­kie­rungs­ar­bei­ten auf einem Abschnitt zwi­schen Jaco­bi­straße und Kö-Bogen 2 durch­ge­führt. Ziel ist es, die Ori­en­tie­rung auf der stark fre­quen­tier­ten Ein­kaufs­straße zu ver­bes­sern und die gegen­sei­tige Rück­sicht­nahme zu stärken.

Im Mit­tel­punkt der Arbei­ten steht die dau­er­hafte Her­vor­he­bung der tak­ti­len Leit­strei­fen ent­lang der mit­tig ver­lau­fen­den Fahr­gasse. Zusätz­lich wer­den Fahr­rad­pik­to­gramme erneu­ert, damit die Wege­füh­rung für Rad­fah­rer bes­ser erkenn­bar wird. Grund­lage dafür ist ein Beschluss des Ord­nungs- und Ver­kehrs­aus­schus­ses der Stadt Düs­sel­dorf. Der Aus­schuss hatte die Ver­wal­tung beauf­tragt, die Ver­kehrs­füh­rung auf der Scha­dow­straße wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und Nut­zungs­kon­flikte gezielt zu verringern.

Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr hatte die Stadt erste Mar­kie­run­gen getes­tet. Diese hiel­ten aller­dings nicht dau­er­haft auf den ver­bau­ten Nop­pen­stei­nen, da deren spe­zi­elle Imprä­gnie­rung die Haf­tung erschwerte. Des­halb wur­den ver­schie­dene Ver­fah­ren und Mate­ria­lien erprobt. Nach Anga­ben der Stadt konnte inzwi­schen eine Methode gefun­den wer­den, die eine lang­fris­tig halt­bare Mar­kie­rung ermöglicht.

Neben den neuen Boden­mar­kie­run­gen setzt die Stadt künf­tig auch auf zusätz­li­che Beschil­de­rung. Dadurch soll die mit­tig ver­lau­fende Fahr­gasse noch deut­li­cher wahr­ge­nom­men wer­den. Dar­über hin­aus ist geplant, wei­tere Pflanz­kü­bel ent­lang der Scha­dow­straße auf­zu­stel­len. Sie sol­len die räum­li­che Tren­nung zwi­schen Geh­be­rei­chen und Fahr­bahn zusätz­lich ver­stär­ken. Bereits heute ste­hen 14 Pflanz­kü­bel im Bereich der Was­ser­spiele zwi­schen Jaco­bi­straße, Am Wehr­hahn, Ton­hal­len­straße und Lie­se­gang­straße. Wei­tere 25 Pflanz­kü­bel sind laut Stadt bereits bestellt und sol­len im Laufe des Som­mers gelie­fert und auf­ge­stellt werden.

„Die Scha­dow­straße ist eine der wich­tigs­ten Ver­bin­dungs­ach­sen der Innen­stadt – für den Fuß­ver­kehr ebenso wie für den Rad­ver­kehr. Mit den neuen Mar­kie­run­gen und ergän­zen­den Vor­keh­run­gen schaf­fen wir mehr Ori­en­tie­rung und stär­ken die gegen­sei­tige Rück­sicht­nahme im All­tag“, erklärte Hol­ger Oden­thal, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des Amtes für Verkehrsmanagement.

Wäh­rend der Arbei­ten kann es nach Anga­ben der Stadt auf ein­zel­nen Abschnit­ten zu klei­ne­ren Ein­schrän­kun­gen kom­men. Die Geschäfte blei­ben jedoch erreich­bar, auch Fuß­gän­ger kön­nen die Scha­dow­straße wei­ter­hin passieren.

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