Durch den Aufprall wurde die Bahn auch im inneren zerstört © LB / Olaf Oidtmanni

Durch den Auf­prall wurde die Bahn auch im inne­ren zer­stört © LB / Olaf Oidtmann

 

Am Sams­tag, dem 23. Mai 2026, kam es gegen 11.30 Uhr im Her­zen Düs­sel­dorfs zu einem schwe­ren Stras­sen­bahn­un­fall. An der Kreu­zung Ber­li­ner Allee und Graf-Adolf-Straße in Fried­rich­stadt sties­sen zwei Stras­sen­bah­nen fron­tal zusam­men. Nach Anga­ben der Feu­er­wehr gab es 27 Ver­letzte, davon sind fünf Men­schen schwe­rer ver­letzt. Lebens­ge­fahr bestand nach aktu­el­lem Stand bei nie­man­den. 28 Per­so­nen wur­den anschlies­send zur wei­te­ren Behand­lung in umlie­gende Kran­ken­häu­ser transportiert.

Die Leit­stelle der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf wurde kurz nach halb zwölf alar­miert und ent­sandte umge­hend meh­rere Ein­satz­kräfte des Ret­tungs­diens­tes sowie der Feu­er­wehr zur Unfall­stelle. Als die ers­ten Hel­fer ein­tra­fen, hat­ten sich viele Fahr­gäste bereits eigen­stän­dig aus den Bah­nen befreit. Wei­tere 28 Per­so­nen wur­den betreut, blie­ben aber unver­letzt. Einige Schei­ben der Bah­nen gin­gen bei dem Zusam­men­stoss zu Bruch.

Eine tech­ni­sche Ret­tung war nicht erfor­der­lich. Die Feu­er­wehr führte ledig­lich Siche­rungs­mass­nah­men an den bei­den Schie­nen­fahr­zeu­gen durch. Nach rund zwei Stun­den war der Ein­satz für Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst beendet.

Die Ursa­che des Unglücks ist bis­lang unge­klärt. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zum Unfall­her­gang auf­ge­nom­men. Die Linien 701, 705, 706, 708, 709, SB50, 780, 782 und 785 wur­den umge­lei­tet. Die Rhein­bahn küm­merte sich um den Abtrans­port der beschä­dig­ten Bahnen.

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