Viele kühle Plätze für heiße Tage zeigt die "Karte der kühlen Orte" (Ausschnitt aus Düsseldorfs „Karte der kühlen Orte“) © Geoportal der Landeshauptstadt Düsseldorf

Viele kühle Plätze für heiße Tage zeigt die “Karte der küh­len Orte”(Ausschnitt aus Düs­sel­dorfs „Karte der küh­len Orte“) © Geo­por­tal der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

 

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf ver­stärkt in der aktu­el­len Hit­ze­pe­ri­ode ihre Unter­stüt­zung für Men­schen, die auf der Straße leben. Gemein­sam mit Street­work-Teams, Trä­gern der Obdach­lo­sen­hilfe und wei­te­ren Part­nern wer­den zusätz­li­che Maß­nah­men umge­setzt, um gesund­heit­li­che Risi­ken durch die hohen Tem­pe­ra­tu­ren zu reduzieren.

Wer Schutz vor der Hitze sucht, kann den Hit­ze­schutz­raum an der Doro­theen­straße 85–87 auf­su­chen. Er ist von Frei­tag, 26. Juni, bis Sonn­tag, 28. Juni, jeweils von 10 bis 20 Uhr geöff­net. Auch meh­rere Innen­stadt­kir­chen ste­hen an die­sem Wochen­ende als kühle Rück­zugs­orte zur Ver­fü­gung: St. Lam­ber­tus am Stift­s­platz 1 öff­net sams­tags und sonn­tags von 9 bis 19 Uhr, St. Maxi­mi­lian an der Schul­straße 15 von 8.30 bis 19 Uhr, St. Andreas an der Andre­as­straße 10 sams­tags von 7.30 bis 19 Uhr und sonn­tags von 8 bis 19 Uhr sowie die Kreuz­kir­che an der Col­len­bach­straße 10 am Sams­tag von 9 bis 20 Uhr.

Dar­über hin­aus ver­tei­len Street­work-Teams wie­der­ver­wend­bare Trink­fla­schen an Betrof­fene. Das Sport­amt stellt zunächst 50 Fla­schen bereit, dank einer Spende der Bür­ger­Stif­tung Düs­sel­dorf kön­nen wei­tere beschafft wer­den. Ab Frei­tag sorgt außer­dem ein Kühl­an­hän­ger der Braue­rei Schu­ma­cher dafür, dass Trink­was­ser am Haupt­bahn­hof gekühlt aus­ge­ge­ben wer­den kann. Die Fla­schen las­sen sich auch an öffent­li­chen Trink­was­ser­brun­nen kos­ten­los auf­fül­len. Das Gesund­heits­amt stellt der Street­work zudem kurz­fris­tig Infra­rot­ther­mo­me­ter zur Ver­fü­gung, um Hit­ze­be­las­tun­gen früh­zei­tig ein­schät­zen und Betrof­fene sen­si­bi­li­sie­ren zu können.

In allen Ein­rich­tun­gen der Dia­ko­nie – dar­un­ter café pur, Shel­ter, Hori­zont, Bahn­hofs­mis­sion, Café Ari­adne sowie die Street­work selbst – wer­den wäh­rend der Hit­ze­pe­ri­ode Was­ser, Son­nen­creme sowie bei Bedarf Klei­dung und Schuhe ausgegeben.

Bei­geord­nete Miriam Koch betonte: Hohe Tem­pe­ra­tu­ren könn­ten für Men­schen auf der Straße schnell zur ernst­haf­ten gesund­heit­li­chen Gefahr wer­den. „Umso wich­ti­ger ist es, dass wir gemein­sam mit vie­len Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zern schnell und unbü­ro­kra­tisch hel­fen”, so Koch.

Die Stadt appel­liert an alle Düs­sel­dor­fer, in den hei­ßen Tagen beson­ders auf ältere Men­schen, Per­so­nen mit Vor­er­kran­kun­gen und Obdach­lose zu ach­ten. Wer den Ein­druck hat, dass jemand unter der Hitze lei­det, sollte Hilfe anbie­ten oder im Not­fall den Ret­tungs­dienst unter 112 rufen.

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