Jan Ising © LB / AnjaKnoche

Jan Ising © LB / AnjaKnoche

 

Von Man­fred Fammler

Bei der ers­ten Show ver­neig­ten sich die Droh­nen von AO Dro­nes vor der viel­fäl­ti­gen Kunst­szene der Lan­des­haupt­stadt. In der fina­len Show vor dem Feu­er­werk stan­den bekannte Gebäude und Ver­eine Düs­sel­dorfs im Mit­tel­punkt der Him­mels­bil­der. Lokal­büro-Mit­ar­bei­ter Man­fred Famm­ler sprach mit dem krea­ti­ven Kopf Jan Ising über die Ent­ste­hung der Show und die Zukunft von Droh­nen­shows in Düsseldorf.

Lokal­büro: Was war die größte Her­aus­for­de­rung bei die­ser Show?

Ising: Die Idee die­ser Stadt zu tref­fen, ist eine große Her­aus­for­de­rung. Einer­seits die Liebe zur Archi­tek­tur dar­zu­stel­len, ande­rer­seits die Stadt mit einem ande­ren Bild auf­zu­fan­gen. Des­we­gen haben wir mit den Qual­len, den Medu­sen, gestar­tet. Dadurch stell­ten wir eine Bezie­hung zum Aqua­zoo her.

Lokal­büro: Was hat Ihnen am meis­ten Spaß bereitet?

Ising: Die loka­len Sport­ver­eine ein­zu­bauen, weil es ja schon tolle Bil­der gibt. Düs­sel­dorf hat neben der Kunst sehr viel Sport im Ange­bot. Es gibt hier so viele Ver­eine, die selbst wie­der tolle Logos haben. Und jeder Ver­ein hat hier seine Fan­gruppe. Wir haben es an den Fans gehört – egal ob DEG, Borus­sia oder Fortuna.

Lokal­büro: Wäh­rend der Show wur­den Sie immer ent­spann­ter und fin­gen zwi­schen­zeit­lich an zu lächeln.

Ising: Ich habe mich unglaub­lich gefreut, dass die Show funk­tio­nierte, da ich die Bil­der – wie jeder andere – heute Abend zum ers­ten Mal im Him­mel gese­hen habe.

Lei­der funk­tio­nierte heute Abend nicht jede Dre­hung, sodass die Leute auf der Brü­cke viel­leicht etwas ent­täuscht waren, weil sie immer ein sehr fla­ches Bild gese­hen haben. Das tut mir wirk­lich leid.

Lokal­büro: Was hat Ihnen beson­ders gut gefallen?

Ising: Das Zusam­men­spiel der The­men der Stadt und der beglei­ten­den Musik hat sen­sa­tio­nell funk­tio­niert. Zudem haben wir beim Publi­kum gemerkt, dass – egal, ob du nun Techno-Fan bist oder nicht – diese Musik, diese audio­vi­su­elle Erfah­rung, jeden mit­ge­nom­men hat.

Lokal­büro: Wel­che neuen Inspi­ra­tio­nen neh­men Sie von den bei­den Aben­den mit?

Ising: Dazu werde ich jetzt nicht viel sagen. Aber wir haben schon eine Liste mit über 60 Moti­ven im Kopf, mit ganz ande­ren drei­di­men­sio­na­len Erfah­run­gen, die wir hof­fent­lich im nächs­ten Jahr umsetzen.

Lokal­büro: Sie kün­dig­ten an, dem­nächst mit zeit­ge­nös­si­schen Künst­lern arbei­ten zu wol­len. Düs­sel­dorf hat sol­che Künst­ler. Kön­nen Sie sich vor­stel­len, mit ihnen zusammenzuarbeiten?

Ising: Natür­lich, das wäre das Ziel. Wie cool wäre es, wenn es uns gelingt, bis zum nächs­ten Jahr mit neuen Arbei­ten von loka­len und inter­na­tio­na­len Künst­lern ein „Art in the Sky“ zu schaf­fen und in Düs­sel­dorf zu prä­sen­tie­ren. Etwas Bes­se­res könnte es gar nicht geben.