Brumisateur auf dem Schadowplatz in Betrieb © Lokalbüro

Brumi­sa­teur auf dem Scha­dow­platz in Betrieb © Lokalbüro

 

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf baut ihr Ange­bot an küh­len Rück­zugs­or­ten wei­ter aus. Für Ein­rich­tun­gen im gesam­ten Stadt­ge­biet wur­den mobile Kli­ma­ge­räte ange­schafft, die vul­nerable Grup­pen ent­las­ten und allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu den regu­lä­ren Öff­nungs­zei­ten offen­ste­hen sollen.

In jedem der zehn Stadt­be­zirke sorgt künf­tig eine Ein­rich­tung mit Kli­ma­ge­rät für Abküh­lung. Dazu zäh­len unter ande­rem das Haus für Kin­der, Jugend­li­che und Fami­lien flair.familie an der Marc-Chagall-Straße im Stadt­be­zirk 1, das Pes­ta­loz­zi­haus an der Gra­fen­ber­ger Allee im Stadt­be­zirk 2 sowie der Bür­ger­haus Salz­mann­bau an der Him­mel­geis­ter Straße im Stadt­be­zirk 3. Auch die zen­trum-plus-Stand­orte in Ober­kas­sel, Kai­sers­werth, Unter­rath, Am Wall­gra­ben, Eller und Ben­rath sind mit den Gerä­ten aus­ge­stat­tet, ebenso das Kul­tur­haus Süd an der Fritz-Erler-Straße im Stadt­be­zirk 10.

Die Maß­nahme reiht sich in ein grö­ße­res städ­ti­sches Kon­zept zur Kli­ma­an­pas­sung ein. Bereits seit 2020 baut die Stadt ihr Trink­brun­nen­netz kon­ti­nu­ier­lich aus: Aus acht Brun­nen sind mitt­ler­weile 32 gewor­den, lang­fris­tig sol­len es 60 wer­den. Ergän­zend ent­ste­hen Trink­was­ser­zapf­stel­len an Schu­len und Bezirkssportanlagen.

Ori­en­tie­rung bei der Suche nach schat­ti­gen oder küh­len Plät­zen bie­tet seit 2023 die “Karte der küh­len Orte” unter www.duesseldorf.de/kuehle-orte. Dort sind neben Museen, Biblio­the­ken und Kir­chen auch Schwimm­bä­der, Was­ser- und Wald­spiel­plätze sowie schat­tige Grün­an­la­gen ver­zeich­net. Rund 60 Auf­füll­sta­tio­nen ermög­li­chen es zudem, mit­ge­brachte Trink­fla­schen kos­ten­los mit Lei­tungs­was­ser auf­zu­fül­len – erkenn­bar meist an einem Auf­kle­ber in Form eines Wassertropfens.

Ange­sichts der aktu­ell stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren ist außer­dem der städ­ti­sche Brumi­sa­teur auf dem Scha­dow­platz im Ein­satz und ver­sprüht fei­nen Was­ser­ne­bel zur Abküh­lung. Par­al­lel inves­tiert die Stadt in den Aus­bau von Ver­schat­tungs­mög­lich­kei­ten wie Son­nen­se­gel, Mar­ki­sen und begrünte Unter­stände – mit beson­de­rem Fokus auf Kin­der­ta­ges­stät­ten, Schu­len und Sportanlagen.

Ver­stärkt wird auch der Schutz von Men­schen, die auf der Straße leben. Gesund­heits­amt, Sozi­al­ver­wal­tung, Street­work-Teams und Trä­ger der Woh­nungs­lo­sen­hilfe stim­men sich enger ab. Tages­ein­rich­tun­gen bie­ten ver­stärkt Mög­lich­kei­ten zur Abküh­lung, Trink­was­ser und Toi­let­ten­zu­gang, wäh­rend Street­wor­ker unter ande­rem Trink­fla­schen, Son­nen­creme und Kopf­be­de­ckun­gen verteilen.

Auch beson­ders hit­ze­be­las­tete Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen und das Kin­der­hil­fe­zen­trum wur­den für den Som­mer bereits mit mobi­len Kli­ma­ge­rä­ten aus­ge­rüs­tet. Mit­ar­bei­tende des Eltern­be­suchs­diens­tes sowie Eltern selbst wer­den ver­stärkt für das Thema Hitze bei Kin­dern sen­si­bi­li­siert, ebenso Anbie­ter dezen­tra­ler Feri­en­pro­gramme sowie Sport­ver­eine und Trai­ner. Zusätz­lich ver­brei­tet die Stadt Infor­ma­ti­ons­ma­te­rial über Arzt­pra­xen, Apo­the­ken, die Düs­sel­dor­fer Gesund­heits­kon­fe­renz sowie Bera­tungs­stel­len und auf­su­chende Dienste.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum städ­ti­schen Hit­ze­schutz gibt es unter: https://www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/gesundheitsschutz/hitzeportal-duesseldorf