Rund um die KÖ © LB / Olaf Oidtmann

Rund um die KÖ © LB / Olaf Oidtmann

 

Die Königs­al­lee wird am 9. August 2026 wie­der zur Renn­stre­cke: Von 9 bis 21 Uhr dreht sich bei der 55. Aus­gabe von „Rund um die Kö” zwölf Stun­den lang alles um zwei Räder. Der Ein­tritt zu der Ver­an­stal­tung, die in die­sem Jahr ihr zehn­jäh­ri­ges Bestehen als fes­ter Pro­gramm­punkt rund um den Grand Départ fei­ert, ist frei.

Vor zehn Jah­ren hatte die Stadt Düs­sel­dorf das tra­di­ti­ons­rei­che Ren­nen erst­mals in die Vor­be­rei­tun­gen zum Grand Départ ein­ge­bun­den. Als Teil des Ren­nens „Race am Rhein” rückte die Kö damals in den Mit­tel­punkt des Gesche­hens – und hat sich seit­her zu einem Vor­bild für eine junge, fri­sche Rad­kul­tur entwickelt.

Das Pro­gramm ist in die­sem Jahr so viel­fäl­tig wie nie. Neben den klas­si­schen Renn­klas­sen für orga­ni­sierte Rad­sport­ler gibt es zahl­rei­che Mit­mach­for­mate für alle Alters­grup­pen. Erst­mals ist der kom­plette Cor­ne­li­us­platz ein­ge­bun­den, den das Düs­sel­dor­fer Jugend­amt gemein­sam mit den Ver­an­stal­tern mit einem eige­nen Ange­bot für junge Besu­cher gestal­tet. Neu ist zudem, dass fahr­rad­be­geis­terte Kin­der im Alter von 9 bis 12 Jah­ren ohne Qua­li­fi­ka­tion an einem eige­nen Ren­nen über die abge­sperrte Kö teil­neh­men kön­nen – auf zwei bezie­hungs­weise drei locke­ren Run­den. Für das erste Kin­der­ren­nen sind die Plätze bereits aus­ge­bucht, die Orga­ni­sa­to­ren wol­len aber nach Mög­lich­keit wei­tere Start­plätze schaffen.

Zu ech­ten Publi­kums­ma­gne­ten haben sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren das Falt- und Klapp­rad-Ren­nen sowie das Las­ten­rad­ren­nen ent­wi­ckelt. Wäh­rend beim Falt­rad­ren­nen dank gro­ßer Über­set­zun­gen erstaun­lich hohe Geschwin­dig­kei­ten erreicht wer­den, kommt es beim Las­ten­rad­ren­nen dank ein­ge­bau­ter Bela­de­sta­tio­nen nicht nur auf Tempo, son­dern auch auf Geschick an.

Sport­li­chen Ehr­geiz kön­nen Teams bei den Offe­nen Düs­sel­dor­fer Stadt­meis­ter­schaf­ten zei­gen: In Vie­rer-Teams wird ähn­lich wie im Bahn­rad­sport in Aus­schei­dungs­ren­nen der Stadt­meis­ter ermit­telt – ein Titel, der längst über die Stadt­gren­zen hin­aus für Auf­merk­sam­keit sorgt, wie man selbst in der Köl­ner Rad­sport-Szene weiß.

Zum sport­li­chen Höhe­punkt zäh­len die Ama­teur- und Elite-Ren­nen der Män­ner und Frauen. Auf dem engen Kurs rund um die Königs­al­lee sind in der Ver­gan­gen­heit einige Fah­re­rin­nen und Fah­rer gestar­tet, die heute im inter­na­tio­na­len Profi-Pelo­ton unter­wegs sind. Wenn das Feld mit mehr als 50 Kilo­me­tern pro Stunde durch die engen Kur­ven jagt, wird es beson­ders an der Kurve am Cor­ne­li­us­platz spek­ta­ku­lär – ein Hot­spot, der bei Rad­sport­fans längst über Social Media welt­weit bekannt ist.

Den Abschluss des Renn­ta­ges bil­det am Abend das Fixed-Crit des Düs­sel­dor­fer Teams Lif­eIs­A­Ride. Bei die­sem Ren­nen kom­men mehr oder weni­ger stark modi­fi­zierte Bahn­rä­der ohne Brem­sen und mit star­rem Gang zum Ein­satz. Vor zehn Jah­ren erst­mals Teil von „Rund um die Kö”, brachte das bunte Teil­neh­mer­feld aus der inter­na­tio­na­len Kurier­szene damals spür­bar fri­schen Wind in die tra­di­ti­ons­rei­che Ver­an­stal­tung – ein Stück Alter­na­tiv­kul­tur, das die Kö bis heute prägt. Für die pas­sende musi­ka­li­sche Beglei­tung sor­gen in die­sem Jahr die DJs Michael Schei­ben­rei­ter und Mar­tin Schneider.

Neben dem Gesche­hen auf der Renn­stre­cke laden Aus­stel­ler, Food­trucks und ein klei­ner Tei­le­markt zum Bum­meln über die auto­freie Königs­al­lee ein.

Schon in den Tagen vor dem gro­ßen Renn­tag ist eini­ges gebo­ten: Am Don­ners­tag­abend trifft sich die inter­na­tio­nale Rad­sport-Gemein­schaft beim Haupt­spon­sor sip­gate zum Eröff­nungs­ter­min. Dort wer­den in ent­spann­ter Atmo­sphäre Start­plätze ver­ge­ben, es gibt Sprint­ren­nen auf sta­tio­nä­ren Rädern, und mit „Breaka­way Femmes” wird ein Film über die ers­ten Aus­ga­ben der Tour de France für Frauen in den acht­zi­ger Jah­ren gezeigt. Am Frei­tag lädt der lokale Unter­stüt­zer Schi­cke Mütze zu einer Son­der­aus­gabe sei­ner „Thank-God-It’s‑Friday”-Rennradausfahrten ins Düs­sel­dor­fer Umland ein. Am Sams­tag tref­fen sich bei der Düs­sel­dor­fer Klas­si­ker­aus­fahrt Lieb­ha­ber his­to­ri­scher Renn­rä­der zu einer rund 70 Kilo­me­ter lan­gen Tour mit zahl­rei­chen hoch­wer­ti­gen Renn­rä­dern aus den Jahr­zehn­ten bis 1990.

Orga­ni­siert wird „Rund um die Kö” von einem ehren­amt­li­chen Team rad­sport­be­geis­ter­ter Men­schen aus Düs­sel­dorf und Umge­bung, die einen gro­ßen Teil ihrer Frei­zeit in Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung des Renn­ta­ges inves­tie­ren. Unter­stützt wird die Ver­an­stal­tung neben inter­na­tio­na­len Spon­so­ren auch von loka­len Part­nern wie sip­gate, der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf, der Haa­ner Fel­sen­quelle, Black­bear Real Estate, Schi­cke Mütze und der Cyclingworld.

Alle Details zu den Rah­men­ver­an­stal­tun­gen, dem Kin­der­pro­gramm auf dem Cor­ne­li­us­platz sowie den Anmel­de­link zu den ein­zel­nen Ren­nen gibt es auf der Home­page der Ver­an­stal­tung unter www.rundumdiekoe.de.

Rund um die Kö 2026 Sonn­tag, 9. August 2026, 9 bis 21 Uhr, Königs­al­lee Düs­sel­dorf Ein­tritt frei