
Symbolbild: KI-generierte Darstellung eines Gelben Mittelmeerskorpions (Leiurus quinquestriatus)
Reptilienexperte der Feuerwehr fängt Tier ein und identifiziert es als Gelben Mittelmeerskorpion
Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat sich am Freitagabend am Düsseldorfer Flughafen ereignet: Eine 52-jährige Reisende wurde von einem Skorpion ggestochen, der sich in ihrer Jacke versteckt hatte. Die Feuerwehr rückte mit einem Reptilienexperten an, der das Tier einfing und identifizieren konnte.
Gegen 20.26 Uhr informierte der Zoll die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf über den Vorfall. Die Reisende war von dem Skorpion gebissen worden und wurde zunächst durch den Rettungsdienst des Flughafens medizinisch versorgt.
Da zunächst unklar war, um welche Skorpionart es sich handelte, wurde ein Reptilienexperte der Feuerwehr hinzugezogen. Er konnte das Tier fachgerecht einfangen und anschließend als Gelben Mittelmeerskorpion identifizieren. Der Skorpion hatte sich offenbar unbemerkt in der Jacke der Reisenden versteckt.
Die 52-Jährige wurde mit einem Rettungswagen des Flughafens in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Dort wurde das weitere medizinische Vorgehen in Abstimmung zwischen dem Leitenden Notarzt der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Giftnotrufzentrale, dem behandelnden Krankenhaus und dem Reptilienexperten der Feuerwehr festgelegt.
Da die Patientin entsprechende Symptome entwickelte, wurde sie zur weiteren symptombezogenen Behandlung in die Universitätsklinik weiterverlegt.
Auch für den ungewöhnlichen tierischen „Fluggast“ war die Reise am Düsseldorfer Flughafen beendet. Der eingefangene Skorpion wurde von der Feuerwehr Düsseldorf anschließend sicher in einen Reptilienzoo in der Umgebung der Landeshauptstadt gebracht.
Wie das Tier in die Jacke der Reisenden gelangte, ist nicht bekannt.