
Symbolbild Rettungswagen © Lokalbüro
Ein 33 Jahre alter Mann aus Düsseldorf hat am frühen Montagmorgen einen schweren Alleinunfall auf der Kölner Landstraße in Wersten verursacht. Der Fahrer fuhr gegen 3.50 Uhr von der Autobahn A46 an der Anschlussstelle Wersten ab und wollte auf die Kölner Landstraße in Richtung Innenstadt abbiegen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei verlor er dabei mutmaßlich aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn in Höhe der Hausnummer 88 die Kontrolle über seinen Mercedes.
Fahrzeug überschlägt sich mehrfach
Der Wagen wurde aus der Kurve getragen, touchierte die erhöhte Betonrampe einer Haltestelle und überschlug sich daraufhin mehrfach. Anschließend prallte das Auto gegen einen Baum, der durch die Wucht des Aufpralls komplett abgetrennt wurde. Der Wagen schleuderte weiter und zerstörte eine Werbetafel, die dabei in zwei Teile gerissen wurde. An einem am Straßenrand geparkten Kleinwagen entstand durch umherfliegende Trümmerteile zudem geringer Sachschaden. An der Unfallstelle bot sich den Einsatzkräften ein großes Trümmerfeld.
Feuerwehr befreit eingeklemmte Person
Kurz vor 4 Uhr erreichte die Meldung über den Unfall die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf. Mehrere Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst rückten umgehend aus und trafen nur wenige Minuten später an der Unfallstelle ein. Das Fahrzeug lag auf der Seite, der 33-jährige Fahrer war darin eingeklemmt. Die Einsatzkräfte stabilisierten das Auto, leiteten die medizinische Erstversorgung ein und befreiten den Mann anschließend mit hydraulischen Rettungsgeräten. Seine 29 Jahre alte Beifahrerin, ebenfalls aus Düsseldorf, hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig aus dem Fahrzeug befreien können und wurde vom Rettungsdienst versorgt.
Fahrer schwer, Beifahrerin leicht verletzt
Beide Insassen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Frau erlitt leichte, der Fahrer schwere Verletzungen, Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen jedoch nicht. Bei ihm besteht der Verdacht auf Alkohol- und Drogenkonsum, mehrere Blutproben wurden entnommen.
Die Kölner Landstraße war in Fahrtrichtung Innenstadt während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Nach Abschluss der Unfallaufnahme konnte der Verkehr kurz nach 6 Uhr wieder fließen. Rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz, nach etwa zwei Stunden kehrten die letzten von ihnen zu ihren Standorten zurück. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.