Das betroffene Haus in der Talstraße grenzt an eine Baulücke und wird durch Stahlträger gestützt.© Lokalbüro

Das betrof­fene Haus in der Tal­straße grenzt an eine Bau­lü­cke und wird durch Stahl­trä­ger gestützt.© Lokalbüro

 

Am Mon­tag­mor­gen sorgte ein beschä­dig­tes Wohn­haus an der Tal­straße in Düs­sel­dorf-Fried­rich­stadt für einen grö­ße­ren Ein­satz von Poli­zei und Feu­er­wehr. Auf­merk­same Pas­san­ten hat­ten gegen 10 Uhr den Not­ruf gewählt, weil sie befürch­te­ten, ein Bal­kon an dem Gebäude könnte herabstürzen.

Risse und brö­ckeln­der Putz
Das betrof­fene Haus grenzt unmit­tel­bar an eine Bau­lü­cke, die mit Stahl­trä­gern gesi­chert ist. An der Fas­sade waren tat­säch­lich Risse unter­halb eines Bal­kons zu erken­nen, zudem hatte sich dort Putz gelöst. Die Mel­dung ließ zunächst eine ernste Gefah­ren­lage befürch­ten, ent­spre­chend rück­ten die Ein­satz­kräfte mit grö­ße­rem Auf­ge­bot an.

Ent­war­nung nach kur­zer Prüfung
Vor Ort zeigte sich jedoch schnell, dass die Situa­tion weni­ger kri­tisch war als zunächst ange­nom­men. Bereits nach weni­gen Minu­ten konn­ten Feu­er­wehr und Poli­zei den Ein­satz been­den und wie­der abrü­cken. Zu Ver­letz­ten oder einer aku­ten Sper­rung kam es nicht.