Sanierung im Berty-Albrecht-Park geht in die zweite Runde

Symbolbild © Lokalbüro
Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt die Sanierung der Baumstandorte und Wege im Berty-Albrecht-Park fort. Am Montag, 2. November, beginnt der zweite Bauabschnitt. Dabei werden weitere Baumgruben und Baumbeete vergrößert, die Standortbedingungen der Bäume verbessert und beschädigte Wege erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis ins späte Frühjahr 2027 dauern. Teile des Wegenetzes müssen in dieser Zeit längerfristig gesperrt werden. Der Spiel- und Sportbereich bleibt zugänglich, ist aber nur über kleinere Umwege erreichbar.
Umweltdezernent Jochen Kral betont den Nutzen für die Stadtbäume: „Gesunde Stadtbäume brauchen ausreichend Wurzelraum, Wasser und Luft im Boden. Mit der Sanierung verbessern wir die Bedingungen für die Bäume im Berty-Albrecht-Park nachhaltig und stärken zugleich die klimaangepasste Entwicklung unserer Grünanlagen.” Zudem könne Regenwasser auf den neuen Wegeflächen besser versickern und stehe den Bäumen länger zur Verfügung.
Wurzeln heben den Asphalt an
Der 2012 fertiggestellte Park zeigt an mehreren Stellen deutliche Schäden. Entlang der westlichen Wegeachse und im nördlichen Bereich vor der Franklinbrücke sind der Asphalt und die Wegeinfassungen erheblich beschädigt. Verantwortlich sind Baumwurzeln, die den Belag anheben und damit die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Untersuchungen haben ergeben, dass die Wurzeln überwiegend direkt unter dem Asphaltaufbau verlaufen. Die bisherigen Bodenverhältnisse bieten den Bäumen demnach keinen ausreichenden Wurzelraum. Deshalb werden die Baumgruben und Baumbeete erweitert und der Boden verbessert. Wurzeln, die den Wegebelag beschädigt haben, werden gezielt behandelt.
Wassergebundene Wege statt Asphalt
Wie schon im ersten Bauabschnitt wird der vorhandene Asphalt zurückgebaut und durch eine wassergebundene Wegedecke ersetzt. Sie lässt sich bei späteren Wurzelhebungen einfacher instand setzen. Die größeren, zusammenhängenden Grünflächen verbessern zudem die Versickerung. So kann mehr Regenwasser im Boden gespeichert werden und den Bäumen länger zur Verfügung stehen.
Um den Park während der Bauzeit so weit wie möglich nutzbar zu halten, sind die Arbeiten in zwei Teilbereiche gegliedert. Dennoch lassen sich längere Sperrungen einzelner Wegeabschnitte nicht vermeiden. Die Stadt bittet Besucherinnen und Besucher, die Hinweise vor Ort zu beachten und gegebenenfalls kleinere Umwege einzuplanen.
450.000 Euro aus Stadtbaumkonzept und Förderprogramm
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Finanziert wird das Vorhaben über das Stadtbaumkonzept der Landeshauptstadt. Zusätzlich fließt eine Förderung aus dem Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen”. Die Stadt will damit den langfristigen Erhalt ihrer Bäume sichern, die Grünflächen an die Folgen des Klimawandels anpassen und den Park sicher nutzbar halten.