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DEG kassiert erste Saisonniederlage in Regensburg

© DEG

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Nach zehn Sie­gen in Serie hat die Düs­sel­dor­fer EG am 11. Spiel­tag der Deut­schen Eis­ho­ckey Liga erst­mals Punkte lie­gen las­sen. Bei den Eis­bä­ren Regens­burg unter­lag das Team von Chef­coach Harry Lange mit 0:4 (0:1, 0:3, 0:0). Schon am Sonn­tag bie­tet sich die Chance zur Wie­der­gut­ma­chung: Um 15:00 Uhr emp­fängt die DEG den EC Bad Nauheim.

Lun­e­mann im Tor, Holz­hau­sen im Kader
Im Tor stand erneut Niklas Lun­e­mann, Max Voll­meier saß als Ersatz auf der Bank. Die Kon­ting­ent­stel­len besetz­ten wie gewohnt Erik Brad­ford, Brett Kemp, Corey Mackin und Car­ter Turn­bull. Zum wie­der­hol­ten Mal rückte zudem der junge Levi Holz­hau­sen ins Aufgebot.

Unglück­li­che Füh­rung für Regensburg
Zu Beginn neu­tra­li­sier­ten sich beide Mann­schaf­ten weit­ge­hend. Die erste große Gele­gen­heit hatte Mackin, der nach einem sehens­wer­ten Move frei zum Abschluss kam. Auf der Gegen­seite prüfte der ehe­ma­lige Düs­sel­dor­fer Moritz Kukuk erst­mals Lun­e­mann. In den fol­gen­den Minu­ten stand der Düs­sel­dor­fer Schluss­mann öfter im Blick­punkt als sein Gegen­über Oskar Autio. Nach und nach erar­bei­tete sich die DEG jedoch ein leich­tes spie­le­ri­sches Über­ge­wicht: Ein Schuss von Turn­bull strich knapp über die Latte, Kevin Oren­dorz zielte wenig spä­ter zu zentral.

Etwas über­ra­schend ging dann Regens­burg in Füh­rung. Ein Schuss von Peter Dónat traf zunächst einen DEG-Schlä­ger, prallte an die Schul­ter von Tariq Ham­mond und senkte sich in einer lang­sa­men Bogen­lampe ins Tor. Das 1:0 nach 13:50 Minu­ten war ein unglück­li­cher Tref­fer. Kurz dar­auf hät­ten die Gast­ge­ber im Gewühl fast nach­ge­legt, die DEG hatte dabei Glück. Bis zur ers­ten Sirene gelang es den Düs­sel­dor­fern kaum, wei­tere eigene Chan­cen zu kre­ieren. Es war ein eher schwä­che­res Drit­tel des Tabellenführers.

Drei Gegen­tore im Mittelabschnitt
Zu Beginn des zwei­ten Drit­tels erhöhte die DEG zunächst den Druck. Eine scharfe Her­ein­gabe von Max Faber fand kei­nen Abneh­mer, und Brad­ford schei­terte nach einem kur­zen Pass von Ville Jär­ve­läi­nem allein vor Autio mit einem Bein­schuss­ver­such. Danach drückte wie­der Regens­burg. Der auf­fäl­lige Kevin Sle­zak hatte gute Sze­nen, doch Lun­e­mann war zur Stelle. Bei einem Pfos­ten­tref­fer wäre aber auch er macht­los gewe­sen. Die Schieds­rich­ter bemüh­ten sogar den Video­be­weis, ent­schie­den jedoch zu Recht auf kein Tor.

Die erste Strafe des Abends brachte die Vor­ent­schei­dung: Sten Fischer musste wegen Hakens auf die Straf­bank, und Yan­nic Bauer traf mit einem sat­ten Schuss aus dem Rück­raum zum 2:0. Eine wei­tere Strafe gegen Max Hense, eben­falls wegen Hakens, über­stan­den die Gäste, sie hat­ten sogar gute Kon­ter­chan­cen. Den­noch fiel wenig spä­ter das 3:0: Linus Brandl hielt sei­nen Schlä­ger in einen schar­fen Pass und traf hoch ins Eck, wie­der war Lun­e­mann chan­cen­los. Es kam noch bit­te­rer. Fabian Herr­mann han­delte sich in den Schluss­se­kun­den eine Strafe ein, und erneut nutzte Regens­burg die Über­zahl. Tyler Ward erzielte das 4:0 und sorgte damit für den Pausenstand.

Autio ver­hin­dert den Ehrentreffer
Im Schluss­ab­schnitt wollte die DEG spür­bar noch ein­mal Akzente set­zen. Im Power­play fan­den die Rhein­län­der schnell ihre For­ma­tion und kamen zu gefähr­li­chen Schüs­sen. Vor allem Turn­bull war von der Seite nahe an sei­nem 17. Scor­er­punkt der Sai­son, doch der erfolg­rei­che Abschluss fehlte. Auch bei einer wei­te­ren Über­zahl schei­terte die DEG immer wie­der am bären­star­ken Autio. Selbst eine dritte Über­zahl brachte kei­nen Tref­fer mehr. Das Fazit: Der Geg­ner war an die­sem Abend kon­se­quen­ter, und der Regens­bur­ger Tor­hü­ter über­ra­gend. Für die DEG heißt es nun, abha­ken und nach vorne schauen.

Fami­li­en­tag gegen Bad Nauheim
Am Sonn­tag ist Heim­spiel- und Fami­li­en­tag. Um 15:00 Uhr, also unge­wöhn­lich früh, kommt der EC Bad Nau­heim in den PSD BANK DOME. Tickets gibt es unter www.degtickets.de oder an der Tages­kasse. Die DEG erwar­tet mehr als 6.000 Zuschauer.

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