Archivbild Thomas Geisel © Lokalbüro

Archiv­bild Tho­mas Gei­sel © Lokalbüro

 

Wie die Rhei­ni­sche Post heute berich­tete, ist der frü­here Düs­sel­dor­fer Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel aus dem Bünd­nis Sahra Wagen­knecht aus­ge­tre­ten. Der Euro­pa­ab­ge­ord­nete war 2024 von der SPD zum BSW gewech­selt, wie die Zei­tung schreibt, und hat der Par­tei nun den Rücken gekehrt. Laut RP bestä­tigte eine BSW-Spre­che­rin einen ent­spre­chen­den Bericht des Por­tals The Pio­neer. Sein Man­dat im Euro­pa­par­la­ment will Gei­sel dem­nach behal­ten und wei­ter­hin mit den übri­gen BSW-Abge­ord­ne­ten zusammenarbeiten.

Zur Begrün­dung erklärte Gei­sel laut RP, sein Aus­tritt hänge mit The­men zusam­men, die nichts mit sei­ner Arbeit im Euro­päi­schen Par­la­ment oder der BSW-Dele­ga­tion zu tun hät­ten. Er betonte dem­nach, ohne Groll zu gehen, und sei bereit, die Zusam­men­ar­beit auch ohne Par­tei­buch fortzusetzen.

Gei­sel war 40 Jahre lang SPD-Mit­glied, bevor er 2024 zur neu gegrün­de­ten Wagen­knecht-Par­tei wech­selte und dar­über den Sitz im Euro­pa­par­la­ment errang. Bei der Wahl zum Co-Vor­sit­zen­den des BSW-Lan­des­ver­bands Nord­rhein-West­fa­len unter­lag er im Herbst 2025 dem frü­he­ren Lin­ken-Poli­ti­ker Andrej Hunko.

Quelle: Rhei­ni­sche Post