Rheinfähre zur Kirmes © Lokalbüro

Rhein­fähre zur Kir­mes © Lokalbüro

 

Der Rhein macht der Kir­mes­fähre erneut einen Strich durch die Rech­nung: Wegen eines zu nied­ri­gen Was­ser­stands legt die Fähre am Sonn­tag, dem letz­ten Tag der Rhein­kir­mes, nicht mehr ab. Die Betrei­ber haben den Betrieb bereits vor­zei­tig been­det, wie sie auf Insta­gram mit­teil­ten. Der Anle­ger sei bei dem aktu­el­len Pegel schlicht nicht mehr anzufahren.

Aus­lö­ser ist der aktu­ell zu nied­rige Was­ser­stand des Rheins, der ein siche­res Anle­gen am Kir­mes­ufer nicht mehr zulässt.

Unge­wöhn­lich ist das für diese Kir­mes­sai­son nicht: Schon zum Auf­takt hatte zu wenig Was­ser im Rhein den Start der Fähre ver­hin­dert. Am Frei­tag­mit­tag der Kir­mes­er­öff­nung lag der Pegel an der Düs­sel­dor­fer Mess­stelle bei ledig­lich 38 Zen­ti­me­tern – nor­mal wäre mehr als das Dop­pelte. Betrei­ber ist der Kai­sers­wert­her Rhein­fähr­be­trieb Schä­fer, der für die Kir­mes mit sei­ner Fähre „Michaela II“ eigens von Kai­sers­werth nach Düs­sel­dorf wech­selt. Ein Bag­ger musste eine Fahr­rinne zum Anle­ger frei­le­gen, immer wie­der setzte sich Kies in den Pro­pel­lern fest. Das gesamte erste Kir­mes­wo­chen­ende fiel des­halb ohne eine ein­zige Fahrt aus.

Erst als der Pegel wie­der etwas stieg, waren am fol­gen­den Sonn­tag­abend erste Test­fahr­ten ohne Fahr­gäste mög­lich. Am Mon­tag lief dann der regu­läre Betrieb an. Doch auch danach blieb es unru­hig: Am ver­gan­ge­nen Sams­tag hatte sich durch die Strö­mung erneut so viel Sand am Anle­ger abge­la­gert, dass die Fähre kurz­zei­tig erneut aus­set­zen musste.

Nun sorgt der erneut fal­lende Was­ser­stand dafür, dass die Fähre die Rhein­kir­mes nicht bis zum offi­zi­el­len Ende beglei­ten kann – ein zwei­tes Mal in der­sel­ben Sai­son schei­tert der Betrieb am Pegel des Flusses.