Young-Min - Sandmagie2015 gewann er die Weltmeisterschaft der FISM, die wohl bedeutendste Institution der Zauberkunst. © LB / Olaf Oidtmann

Young-Min — Sand­ma­gie 2015 gewann er die Welt­meis­ter­schaft der FISM, die wohl bedeu­tendste Insti­tu­tion der Zau­ber­kunst. © LB / Olaf Oidtmann

 

Stühle, die durch die Luft glei­ten. Klei­der, die sich in Sekun­den­bruch­tei­len ver­wan­deln. Men­schen, die schein­bar aus dem Nichts auf­tau­chen. Roncalli’s Apollo Varieté an der Rhein­ufer­pro­me­nade schickt sein Publi­kum ab dem 14. August in eine Welt vol­ler Wun­der. Mit der neuen Pro­duk­tion „It’s a Kind of Magic” setzt das Thea­ter unter der Rhein­knie­brü­cke bis zum 18. Okto­ber 2026 auf 43 Spiel­ta­gen und 64 Vor­stel­lun­gen ganz auf die Fas­zi­na­tion der Zau­ber­kunst – kom­bi­niert mit inter­na­tio­na­ler Artis­tik und mit­rei­ßen­dem Tanz.

Das Apollo gehört seit sei­ner Eröff­nung 1997 durch Ron­calli-Grün­der Bern­hard Paul zu den größ­ten und schöns­ten Varie­tés Euro­pas. Mit sei­ner mar­kan­ten Lage direkt am Rhein, dem Pan­ora­ma­blick auf Alt­stadt und Rhein­pro­me­nade sowie der unge­wöhn­li­chen Glas­bau-Archi­tek­tur unter der Knie­brü­cke ist das Thea­ter längst zu einem fes­ten Bestand­teil des Düs­sel­dor­fer Kul­tur­le­bens gewor­den. Nun wid­met sich das Haus mit sei­ner neuen Pro­duk­tion wie­der ganz der Magie – einem Genre, das beim Publi­kum seit jeher beson­ders beliebt ist.

Im Zen­trum der Show ste­hen sechs Zau­ber­künst­le­rin­nen und Zau­ber­künst­ler aus aller Welt, die auf ganz unter­schied­li­che Weise mit der Wahr­neh­mung ihres Publi­kums spie­len. Beson­ders her­vor sticht dabei der Süd­ko­rea­ner Young-Min, der 2015 die Welt­meis­ter­schaft der FISM gewann – jener Orga­ni­sa­tion, die in der Zau­ber­kunst als so bedeu­tend gilt wie Olym­pia im Sport. Aus fei­nem Sand formt er vor den Augen der Zuschauer feste, metal­li­sche Gegen­stände, die anschlie­ßend wie­der zu Staub zer­fal­len. Die New York Times nannte ihn einst tref­fend einen Zau­be­rer ohne Zauberstab.

Für Lacher und Stau­nen zugleich sorgt der selbst ernannte „König der Vögel”, Hakan Berg, der mit sei­ner Mischung aus Illu­sion und fei­nem Humor bereits bei Britain’s Got Talent ein Mil­lio­nen­pu­bli­kum begeis­terte. Eben­falls mit von der Par­tie ist die gebür­tige Unga­rin Réka Szabó, die als aus­ge­bil­dete Tän­ze­rin – unter ande­rem bekannt aus Tim Bur­tons „Dumbo” – im Sekun­den­takt ihre Kos­tüme wech­selt und damit die Kunst des Quick Change auf die Bühne bringt. Ergänzt wird das Ensem­ble durch Groß­il­lu­sio­nen, Luft­akro­ba­tik, Pole-Artis­tik und Hand­stand­ba­lance sowie durch die vier Tän­ze­rin­nen der Bor Dancers, cho­reo­gra­fiert von Gaz Davies, der bereits mit Welt­stars wie Rob­bie Wil­liams und Rihanna zusammenarbeitete.

Insze­niert hat die Show der bri­ti­sche Regis­seur Steve Bor, der dem Apollo-Publi­kum bereits durch meh­rere erfolg­rei­che Pro­duk­tio­nen bekannt ist. Sein Anspruch: eine Show für die ganze Fami­lie, die Kin­der zum Stau­nen bringt und Erwach­se­nen für zwei Stun­den die Mög­lich­keit gibt, dem All­tag zu entfliehen.

Ganz in der Tra­di­tion des Hau­ses lässt sich der Varieté-Besuch mit einem eigens für die Show kre­ierten Drei-Gänge-Menü ver­bin­den. Beim Pro­gramm „Show & Dine” wer­den Vor­speise, Haupt­gang und Des­sert vor der Show sowie in den Pau­sen ser­viert, sodass die Gäste sich ganz auf Kunst und Kuli­na­rik kon­zen­trie­ren kön­nen, ohne dass bei­des ineinandergreift.

Tickets für „It’s a Kind of Magic” kos­ten zwi­schen 23,90 und 71,90 Euro, das Show-&-Dine-Arrangement liegt zwi­schen 72,90 und 99,90 Euro. Kar­ten gibt es an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len, tele­fo­nisch unter 0211 – 828 90 90 sowie online unter www.apollo-variete.com.

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