Foto der H2Oase aus dem Vorjahr © Lokalbüro

Foto der H2Oase aus dem Vor­jahr © Lokalbüro

 

Mit­ten in der Innen­stadt ver­wan­delt sich der Bereich am Uecker­na­gel wie­der in eine kleine Wohl­fühl­oase: Am Frei­tag, 28. August, öff­net die H2Oase am Kö-Bogen von 13 bis 19 Uhr ihre Pfor­ten. Die Stadt­werke Düs­sel­dorf laden dazu ein, Trink­was­ser ein­mal ganz bewusst zu genie­ßen – mit Lie­ge­stüh­len, Son­nen­schir­men und einer Por­tion Som­mer­stim­mung mit­ten in der Stadt.

Im Mit­tel­punkt steht das gekühlte Trink­was­ser der Stadt­werke, das sich vor Ort mit fri­schem Obst zu einem som­mer­li­chen Was­ser-Cock­tail ver­fei­nern lässt. Ein DJ sorgt für die pas­sende Musik, dazu gibt es kos­ten­lose Eis-Erfri­schun­gen. Auch für die klei­nen Gäste ist gesorgt: Kin­der­schmin­ken und Sei­fen­bla­sen sor­gen für Beschäf­ti­gung, wäh­rend die Erwach­se­nen die ent­spannte Atmo­sphäre genie­ßen kön­nen. So wird die H2Oase zum som­mer­li­chen Treff­punkt für die ganze Familie.

Neben dem Erleb­nis­cha­rak­ter steht bei der Aktion auch die Infor­ma­tion im Vor­der­grund. Besu­cher kön­nen sich vor Ort mit Exper­ten der Stadt­werke aus­tau­schen und mehr über Her­kunft, Qua­li­tät und Auf­be­rei­tung des Düs­sel­dor­fer Trink­was­sers erfah­ren. Seit mehr als 160 Jah­ren ver­sor­gen die Stadt­werke die Region zuver­läs­sig mit Trink­was­ser, das regel­mä­ßig streng kon­trol­liert und nach dem bewähr­ten Düs­sel­dor­fer Ver­fah­ren auf­be­rei­tet wird. Der heiße und tro­ckene Som­mer 2026 macht dabei deut­lich, wel­chen Stel­len­wert eine sichere Was­ser­ver­sor­gung für die Lebens­qua­li­tät in der Stadt hat.

Mög­lich wird diese Ver­sor­gungs­si­cher­heit durch die Kom­bi­na­tion unter­schied­li­cher Was­ser­res­sour­cen und eine leis­tungs­fä­hige Infra­struk­tur mit drei Was­ser­wer­ken und meh­re­ren Hoch­be­häl­ter­an­la­gen. Rund drei Vier­tel des Düs­sel­dor­fer Trink­was­sers stam­men aus Rhein­ufer­fil­trat, ein Vier­tel aus Grund­was­ser. Das Rhein­was­ser ver­si­ckert dabei in der Fluss­mitte und gelangt über die Ufer­pas­sage zu den Brun­nen der Was­ser­werke. Da die Pum­pen in den För­der­brun­nen tief lie­gen, wirkt sich der Pegel­stand des Rheins nicht auf die Ver­füg­bar­keit des soge­nann­ten Roh­was­sers aus – ein Vor­teil gerade in Trockenphasen.

Wie groß der Bedarf an hei­ßen Tagen ist, zei­gen die Zah­len: Im Schnitt flie­ßen täg­lich rund 150 Mil­lio­nen Liter Trink­was­ser durch die Düs­sel­dor­fer Lei­tun­gen, an beson­ders hei­ßen Som­mer­ta­gen steigt der Ver­brauch auf bis zu 200 Mil­lio­nen Liter.

Damit die Ver­sor­gung auch künf­tig gesi­chert bleibt, inves­tie­ren die Stadt­werke der­zeit kräf­tig in die Infra­struk­tur. Ein zen­tra­les Pro­jekt ist der Neu­bau eines Trink­was­ser­hoch­be­häl­ters im Wald bei Ger­res­heim, für den rund 20 Mil­lio­nen Euro ver­an­schlagt sind. Der neue Spei­cher ersetzt einen mehr als 100 Jahre alten Vor­gän­ger­bau und soll künf­tig gemein­sam mit den bestehen­den Hoch­be­häl­tern die Ver­sor­gung von rund 800.000 Men­schen in Düs­sel­dorf, Mett­mann und Erkrath absichern.

Ein­schrän­kun­gen bei der Trink­was­ser­ver­sor­gung hat es in Düs­sel­dorf bis­lang nicht gege­ben. Den­noch emp­feh­len die Stadt­werke den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern unab­hän­gig von der aktu­el­len Wet­ter­lage einen sorg­sa­men Umgang mit dem wert­vol­len Lebens­mit­tel Trinkwasser.

H2Oase am Kö-Bogen
Wann: Frei­tag, 28. August 2026, 13 bis 19 Uhr
Wo: Uecker­na­gel am Kö-Bogen, Düsseldorf
Ein­tritt: kostenlos