Blick auf die Theodor-Heuss-Brücke © Lokalbüro

Blick auf die Theo­dor-Heuss-Brü­cke © Lokalbüro

 

Auf der Theo­dor-Heuss-Brü­cke ste­hen in den kom­men­den Wochen umfang­rei­che Instand­hal­tungs­ar­bei­ten an. Bei den zuletzt durch­ge­führ­ten Bau­werks­prü­fun­gen der Trag­ka­bel waren Män­gel am Kor­ro­si­ons­schutz auf­ge­fal­len, die nun beho­ben wer­den. Von Sonn­tag, 30. August, bis Frei­tag, 18. Sep­tem­ber 2026, ist die Brü­cke des­halb jeweils in der Nacht voll gesperrt.

Die Sper­run­gen gel­ten von Sonn­tag­abend bis Frei­tag­mor­gen, jeweils zwi­schen 21 und 6 Uhr, und betref­fen beide Fahrt­rich­tun­gen. Auto­fah­rer wer­den über die Ober­kas­se­ler Brü­cke oder die Rhein­knie­brü­cke umge­lei­tet, ent­spre­chende Umlei­tun­gen wer­den aus­ge­schil­dert. Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer kön­nen die Brü­cke auch wäh­rend der Bau­ar­bei­ten unein­ge­schränkt nutzen.

Für die Arbei­ten kom­men meh­rere Lkw-Arbeits­büh­nen zum Ein­satz, mit denen die Hand­wer­ker in Höhen von bis zu 57 Metern arbei­ten. Damit die Sicher­heit in die­ser Höhe gewähr­leis­tet wer­den kann, darf die Brü­cke wäh­rend der Arbei­ten nicht durch den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr in Schwin­gung ver­setzt wer­den. Eine Sper­rung ledig­lich einer Fahrt­rich­tung reicht dafür aus Sicher­heits­grün­den nicht aus, wes­halb beide Rich­tun­gen betrof­fen sind.

Wie lange die ein­zel­nen Arbeits­schritte tat­säch­lich dau­ern, hängt auch vom Wet­ter ab. Bei Regen oder star­kem Wind kann es sein, dass die Arbei­ten kurz­fris­tig unter­bro­chen oder für die Nacht ganz abge­sagt wer­den müssen.

Die Kor­ro­si­ons­schutz­ar­bei­ten an den Trag­ka­beln sind Teil der regel­mä­ßi­gen Bau­werks­un­ter­hal­tung und sol­len den lang­fris­ti­gen Erhalt der Trag­kon­struk­tion der Brü­cke sichern. Par­al­lel zu den nächt­li­chen Sper­run­gen nutzt die Stadt die Gele­gen­heit auch für die tur­nus­mä­ßige Ver­mes­sung des Bau­werks sowie für Arbei­ten an den Zugän­gen zu den Pylonen.