Boxen lernen mit Siham Nabou © Lokalbüro
Klettern zwischen zwei Bäumen © Lokalbüro
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller nahm beim Para Eishockey der Para-Eishockeytrainingsgruppe Düsseldorf selbst im speziellen Schlitten Platz und stellte sich der Herausforderung gemeinsam mit den Teilnehmenden. Unter Anleitung von Marcel Malchin, der bei den Paralympischen Winterspielen 2026 für die deutsche Mannschaft spielte, wurde schnell klar, wie viel Geschick und Koordination es braucht, sich damit zu bewegen. © Lokalbüro

Von Para Eis­ho­ckey über Ruder-Ergo­me­ter bis zum Roll­stuhl-Par­cours – beim kos­ten­freien OAC im Frei­zeit­park Ulen­berg­straße ste­hen Gemein­schaft, Bewe­gung und Teil­habe im Mittelpunkt

Sport ver­bin­det – unab­hän­gig von Alter, Fähig­kei­ten oder kör­per­li­chen Vor­aus­set­zun­gen. Zum Schwer­punkt­tag „Inklu­sion im Sport” am Diens­tag, 25. August 2026, beim Olym­pic Adven­ture Camp (OAC) nutzte Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler die Gele­gen­heit, gemein­sam mit Kin­dern und Jugend­li­chen ver­schie­dene inklu­sive Sport­an­ge­bote aus­zu­pro­bie­ren und dabei selbst aktiv zu werden.

Auf dem Pro­gramm stan­den gleich meh­rere abwechs­lungs­rei­che Sta­tio­nen: Beim Para Eis­ho­ckey der Para-Eis­ho­ckey­trai­nings­gruppe Düs­sel­dorf durfte die Gruppe selbst in den spe­zi­el­len Schlit­ten Platz neh­men. Unter Anlei­tung von Mar­cel Mal­chin, der bei den Para­lym­pi­schen Win­ter­spie­len 2026 für die deut­sche Mann­schaft spielte, erleb­ten die Teil­neh­men­den, wie viel Geschick und Koor­di­na­tion es braucht, sich darin fort­zu­be­we­gen. Am Ruder-Ergo­me­ter des Ruder­clubs Ger­ma­nia waren Kraft und Aus­dauer gefragt, ehe die Gruppe beim Roll­stuhl-Par­cours erpro­ben konnte, wie sich Hin­der­nisse meis­tern las­sen und wel­che Fähig­kei­ten im Umgang mit einem Roll­stuhl nötig sind. Beim abschlie­ßen­den Calis­the­nics-Ange­bot des Sport­ac­tion­bus­ses stan­den Bewe­gung, Kör­per­be­herr­schung und gemein­sa­mes Aus­pro­bie­ren im Vordergrund.

Der OB machte an den ein­zel­nen Sta­tio­nen selbst mit und zeigte damit, dass Inklu­sion vor allem vom gemein­sa­men Erle­ben lebt: „Sport bringt Men­schen zusam­men. Wenn wir gemein­sam aktiv sind, spielt es keine Rolle, ob jemand im Roll­stuhl sitzt oder eine Übung zum ers­ten Mal macht. Ent­schei­dend ist, dass wir ein­an­der mit­neh­men und unter­stüt­zen.” Am Schwer­punkt­tag erhiel­ten junge Men­schen mit Behin­de­rung Vor­rang an den Sta­tio­nen, will­kom­men sind sie beim OAC aber wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tungs­wo­che – ebenso wie Blin­den- und Ampu­tier­ten-Fuß­ball oder der Roll­stuhl-Par­cours, die an allen Tagen aus­pro­biert wer­den können.

Deut­lich mehr Platz: Neuer Stand­ort im Frei­zeit­park Ulen­berg­straße kommt gut an

Das Olym­pic Adven­ture Camp hat 2026 tat­säch­lich ein neues Kapi­tel auf­ge­schla­gen. Wegen der Bau­ar­bei­ten rund um die bis­he­ri­gen Wie­sen am Apollo-Platz nahe dem Rhein ist die tra­di­ti­ons­rei­che Out­door-Sport­wo­che für Kin­der, Jugend­li­che und junge Erwach­sene von 6 bis 21 Jah­ren in den Frei­zeit­park Ulen­berg­straße in Flehe umge­zo­gen – und pro­fi­tiert dort sicht­lich von deut­lich mehr Raum. Wo am alten Stand­ort die Flä­che zuletzt spür­bar eng gewor­den war, bie­tet der Frei­zeit­park mit sei­nen weit­läu­fi­gen Grün­flä­chen, Bäu­men zum Klet­tern, einem Beach­vol­ley­ball­feld und dem haus­ei­ge­nen Skate-Park erheb­lich groß­zü­gi­gere Bedin­gun­gen für das Pro­gramm. Gerade Fami­lien mit klei­ne­ren Geschwis­ter­kin­dern zeig­ten sich von dem groß­zü­gi­ge­ren Gelände ange­tan, das anders als am Rhein deut­lich mehr Bewe­gungs­frei­heit und weni­ger Gedränge an den ein­zel­nen Sta­tio­nen ermöglicht.

Vom 22. bis 29. August, in der letz­ten Woche der Som­mer­fe­rien, war­tete täg­lich von 13 bis 19 Uhr ein abwechs­lungs­rei­ches Sport- und Frei­zeit­pro­gramm mit rund 50 Mit­mach-Ange­bo­ten – von klas­si­schen olym­pi­schen Dis­zi­pli­nen wie Bas­ket­ball, Fech­ten, Judo, Rudern oder Tisch­ten­nis bis hin zu Klas­si­kern wie dem Bun­gee-Tram­po­lin „Duo Tramp”, dem Pira­ten­netz, der Rie­sen­lei­ter und einer mobi­len Mini­golf-Anlage. Für Ins­ge­samt 25 Sport­ver­eine und Trä­ger der freien Jugend­hilfe tra­ten in die­sem Jahr als Koope­ra­ti­ons­part­ner an, sodass für nahezu jedes Inter­esse etwas dabei war.

Auch kuli­na­risch war für Abwechs­lung gesorgt: Die Jugend­be­rufs­hilfe über­nahm gemein­sam mit ihren Aus­zu­bil­den­den das Ver­pfle­gungs­an­ge­bot und bot ein wech­seln­des Sor­ti­ment von Brat­wurst über vege­ta­ri­sche bis hin zu vega­nen Spei­sen an – zu fai­ren, fami­li­en­freund­li­chen Prei­sen. Die Stadt­werke Düs­sel­dorf stell­ten wäh­rend der gesam­ten Woche an meh­re­ren Sta­tio­nen kos­ten­lo­ses Trink­was­ser zum Auf­fül­len der eige­nen Fla­sche bereit, und die in Düs­sel­dorf ansäs­sige Firma L’O­réal spen­dierte 1200 Mini-Son­nen­creme­tu­ben für den Son­nen­schutz im Freien. Die Teil­nahme an sämt­li­chen Ange­bo­ten blieb wie gewohnt kos­ten­los und ohne Anmel­dung möglich.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu Sport­ar­ten und Uhr­zei­ten des OAC 2026 gibt es unter duesseldorf.de/sportamt/olympic-adventure-camp.

Auch am Wasserwagen der Stadtwerke Düsseldorf ließ es sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller nicht nehmen, selbst mit anzupacken: Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der Stadtwerke zapfte er einige Becher frisches Trinkwasser und verteilte sie an die Besucherinnen und Besucher des Olympic Adventure Camps. © Lokalbüro

Auch am Was­ser­wa­gen der Stadt­werke Düs­sel­dorf ließ es sich Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler nicht neh­men, selbst mit anzu­pa­cken: Gemein­sam mit einer Mit­ar­bei­te­rin der Stadt­werke zapfte er einige Becher fri­sches Trink­was­ser und ver­teilte sie an die Besu­che­rin­nen und Besu­cher des Olym­pic Adven­ture Camps. © Lokalbüro