Von Gabriele Schreckenberg
Der Kalender für September füllt sich rasch mit Festen und Veranstaltungen.
Dabei bitte das Suitbertus-Fest am 6. September in Kaiserswerth nicht vergessen, denn der Suitbertusschrein kehrt zurück in die Basilika am Stiftsplatz.
Der Schrein ist ein Hauptwerk mittelalterlicher Goldschmiedekunst aus dem Rhein- und Maasland. Die vergangenen fünf Jahre wurde der Schrein in der Kölner Domgoldschmiede restauriert, wobei alle Beschläge abgenommen und der Schrein in seine etwa 1.100 Einzelteile zerlegt wurde.
Sie wurden gereinigt, Schäden repariert und alles im Detail untersucht. Auch der Holzkern wurde sorgfältig geprüft.
Reliquien sind in Kaiserswerth geblieben
In Kaiserswerth kamen Anthropologen zum Einsatz, die die Reliquien sorgfältig geprüft haben. Am 1. März wurden sie bereits durch den Kardinal neu versiegelt.
Zum Suitbertusfest werden sie in den historischen Schrein gebettet.
Das wird eine feierliche Veranstaltung, wenn der Weihbischof von Utrecht, Theodorus Cornelis Maria Hoogenboom, am 6. September um elf Uhr ein Pontifikalamt zelebrieren wird. Chor und Orchester sorgen für den musikalischen Rahmen.
Ab 19.30 Uhr wird die Vesper mit der Lichterprozession durch Kaiserswerth für ihren besonderen Zauber sorgen.
Anschließend werden die Reliquien in den mittelalterlichen und restaurierten Schrein gebettet und an seinen neuen Standort in die Stiftskirche gebracht.
Und wenn die Kerze einmal entzündet ist, wird er offiziell in Kaiserswerth begrüßt werden.
Ein Dankeschön geht an die Erzdiözese Köln, die die Hauptkosten der Restaurierung getragen hat.
