Aus der Luft ist der Baufortschritt des Wohnquartiers Paulshöfe mit 550 Wohneinheiten in Benrath gut zu erkennen ©  Landeshauptstadt Düsseldorf/Vermessungs- und Katasteramt
Hochstraße im Jahre 1999 © Landeshauptstadt Düsseldorf/Vermessungs- und Katasteramt
Kö-Bogen im Jahre 2026 © Landeshauptstadt Düsseldorf/Vermessungs- und Katasteramt

Wer wis­sen will, wie sehr sich Düs­sel­dorf in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­än­dert hat, muss nur einen Blick von oben wer­fen. Seit Kur­zem steht dafür ein neues, hoch­auf­lö­sen­des Luft­bild der Stadt zur Ver­fü­gung, auf­ge­nom­men am 26. Februar 2026 und ab sofort kos­ten­los ein­seh­bar über das Por­tal Düs­sel­dorf Maps.

Die Auf­nahme zeigt das gesamte Stadt­ge­biet in beein­dru­cken­der Schärfe: Stra­ßen, Gebäude, Grün­an­la­gen und Gewäs­ser sind bis ins Detail zu erken­nen. Beson­ders auf­fäl­lig ist in die­sem Jahr der Rhein selbst. Mit einem Pegel­stand von mehr als sechs Metern führte der Fluss zum Zeit­punkt des Bild­flugs deut­lich mehr Was­ser als gewöhn­lich und wirkt auf dem Bild dadurch brei­ter und bräun­li­cher als sonst.

Wach­sende Quar­tiere gut sicht­bar Wer genau hin­schaut, ent­deckt zahl­rei­che Bau­pro­jekte, die der­zeit das Stadt­bild prä­gen. An der Königs­al­lee ragen die neuen Hoch­bau­ten des Le Coeur bereits deut­lich in die Höhe, in Ben­rath nimmt das Wohn­quar­tier Pauls­höfe Gestalt an, an der Völk­lin­ger Straße ent­steht der Neu­bau des Lui­sen­gym­na­si­ums, und an der Reis­hol­zer Werft­straße wach­sen mit den soge­nann­ten Rhein­docks neue Gewer­be­flä­chen heran. Wer die Bil­der mit den Vor­jah­ren ver­gleicht, sieht förm­lich, wie schnell sich ein­zelne Stadt­teile der­zeit entwickeln.

Blick in die Ver­gan­gen­heit Rich­tig span­nend wird es aller­dings erst im Ver­gleich mit den his­to­ri­schen Luft­bil­dern, die Düs­sel­dorf Maps eben­falls bereit­hält. Dort lässt sich zum Bei­spiel nach­voll­zie­hen, dass an der Stelle, an der heute der Kö-Bogen das Stadt­bild prägt, frü­her eine Hoch­straße ver­lief – ein Bei­spiel dafür, wie stark sich zen­trale Berei­che der Stadt im Laufe der Zeit gewan­delt haben. Sol­che Ver­glei­che machen deut­lich, dass Düs­sel­dorf kei­nes­wegs still­steht, son­dern sich kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt, ohne dabei sein Gesicht kom­plett zu verlieren.

Wich­tige Daten­grund­lage für die Ver­wal­tung Das Luft­bild ist aber nicht nur für Städ­te­pla­ner und Hei­mat­kund­ler inter­es­sant, son­dern auch ein zen­tra­les Arbeits­in­stru­ment der Stadt­ver­wal­tung. Es fließt unter ande­rem in die Berei­che Ver­mes­sung, Stadt­pla­nung, Bau­we­sen, Stadt­ent­wäs­se­rung und Umwelt­schutz ein und bil­det damit eine wich­tige Grund­lage für viele Auf­ga­ben rund um die digi­tale Stadt. Das Ver­mes­sungs- und Katas­ter­amt betont, wie wert­voll der jähr­li­che Bild­flug im belau­bungs­freien Früh­jahr mit sei­ner hohen Bild­qua­li­tät für die Beant­wor­tung von Fra­gen zu bau­li­chen und natür­li­chen Ver­än­de­run­gen in Düs­sel­dorf ist.

Mehr als nur ein Foto von oben Wer sich durch Düs­sel­dorf Maps klickt, fin­det neben dem aktu­el­len und den his­to­ri­schen Luft­bil­dern noch wei­tere nütz­li­che Infor­ma­tio­nen aus der Stadt­ver­wal­tung. Unter der Rubrik „Aktu­el­les” las­sen sich etwa die Karte der küh­len Orte, die Ver­an­stal­tungs­orte zum Tag des offe­nen Denk­mals am 13. Sep­tem­ber 2026 sowie Ter­mine und Orte zur Betei­li­gung an der Neu­auf­stel­lung des Nah­ver­kehrs­plans abru­fen. Das neue Luft­bild ist damit weit mehr als eine hüb­sche Moment­auf­nahme – es ist ein leben­di­ges Doku­ment einer Stadt, die sich sicht­bar weiterentwickelt.

Das aktu­elle Luft­bild ist abruf­bar unter maps.duesseldorf.de.