300 Jahre ABB Senf © Lokalbüro
Geschenkpackung Senf, Kultur und Karneval © Lokalbüro
Senf soweit das Auge bzw. der Geschmack reicht © Lokalbüro

Düs­sel­dorf fei­erte heute einen beson­de­ren Geburts­tag: ABB Mos­tert ist 300 Jahre alt. Im Senf­la­den an der Ber­ger Straße wurde am Vor­mit­tag auf die außer­ge­wöhn­li­che Geschichte der ältes­ten deut­schen Senf­marke zurück­ge­blickt. Doch bei der Jubi­lä­ums­feier ging es nicht nur um die Ver­gan­gen­heit. Direkt neben dem Senf­la­den ent­steht bereits die neue Hei­mat von ABB und Löwen­senf – mit Schau­ma­nu­fak­tur und klei­nem Museum.

Um 11 Uhr wurde im Düs­sel­dor­fer Senf­la­den auf drei Jahr­hun­derte Senf­ge­schichte ange­sto­ßen. Gäste aus Stadt­ge­sell­schaft, Wirt­schaft und Düs­sel­dor­fer Brauch­tum waren gekom­men, um das Jubi­läum von ABB Mos­tert zu feiern.

Die Wur­zeln der Marke rei­chen bis ins Jahr 1726 zurück. Seit­dem ist der Düs­sel­dor­fer Mos­tert eng mit der Geschichte der Stadt ver­bun­den. Für viele Düs­sel­dor­fer gehört er ebenso zur Stadt wie Alt­bier, Kar­ne­val und andere kuli­na­ri­sche Traditionen.

„300 Jahre ABB Mos­tert ste­hen für 300 Jahre Düs­sel­dor­fer Iden­ti­tät“, sagte Ste­fan Durach, Geschäfts­füh­rer der Deve­ley Senf & Fein­kost GmbH und der Löwen­senf GmbH. Gerade die Ver­bin­dung von lan­ger Geschichte und heu­ti­ger Bedeu­tung mache die Marke besonders.

Ein Buch zum 300. Geburts­tag
Zum Jubi­läum hatte der Düs­sel­dor­fer Mos­tert­ver­ein eben­falls etwas Beson­de­res mit­ge­bracht. Vor­ge­stellt wurde das neue Buch „Düs­sel­dorf – die Mos­tertstadt“, das sich mit 300 Jah­ren Geschichte und Geschich­ten rund um den Düs­sel­dor­fer Mos­tert beschäftigt.

Das Buch zeigt, wie eng der Mos­tert mit der Ent­wick­lung Düs­sel­dorfs ver­bun­den ist und wie aus einer alten Hand­werks­tra­di­tion ein Stück kuli­na­ri­sche Iden­ti­tät der Stadt wurde.

Auch für die Besu­cher des Senf­la­dens wird die Geschichte künf­tig noch sicht­ba­rer: Eine Aus­stel­lung mit his­to­ri­schen Expo­na­ten soll dort dau­er­haft zu sehen sein.

Aus 300 Jah­ren Geschichte wird die Zukunft
Der viel­leicht wich­tigste Teil des Jubi­lä­ums fand aller­dings nicht im Regal des Senf­la­dens statt, son­dern direkt nebenan.

Dort ent­steht der­zeit die neue Hei­mat von ABB und Löwen­senf. Geplant ist eine Schau­ma­nu­fak­tur mit einem klei­nen Museum, die im ers­ten Halb­jahr 2027 eröff­net wer­den soll.

Besu­cher sol­len dort nicht nur erfah­ren, woher der Düs­sel­dor­fer Mos­tert kommt. Sie sol­len auch sehen kön­nen, wie Senf her­ge­stellt wird. Vor­ge­se­hen sind unter ande­rem Pro­bier­mög­lich­kei­ten sowie Ein­bli­cke in die Her­kunft und Ent­wick­lung der ver­schie­de­nen Senfsorten.

„ABB ist seit drei Jahr­hun­der­ten ein Stück Düs­sel­dorf“, sagte Vol­ker Leon­hardi, Spre­cher des Unter­neh­mens. Mit der neuen Schau­ma­nu­fak­tur solle die Ver­bun­den­heit mit der Stadt wei­ter gefes­tigt und die Welt des Senfs für Besu­cher erleb­bar gemacht werden.

Damit bekommt das Jubi­läum eine bemer­kens­werte Per­spek­tive: Die 300-jäh­rige Geschichte soll nicht ein­fach in einem Museum enden, son­dern mit­ten in Düs­sel­dorf wei­ter erleb­bar bleiben.

Senf trifft Kar­ne­valFür eine wei­tere typisch Düs­sel­dor­fer Ver­bin­dung sorgte die neue Koope­ra­tion mit dem För­der­ver­ein Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val e. V.

Bei der Jubi­lä­ums­feier wurde die erste gemein­same Mos­tert-Son­der­edi­tion vor­ge­stellt. Der Senf kommt in der Sorte Rot­wein-Pflaume daher und ver­bin­det damit zwei Dinge, die auf den ers­ten Blick viel­leicht unge­wöhn­lich wir­ken, in Düs­sel­dorf aber durch­aus zusam­men­pas­sen: Mos­tert und Karneval.

Die Koope­ra­tion soll Düs­sel­dor­fer Tra­di­tio­nen mit­ein­an­der ver­bin­den und gleich­zei­tig neue Ideen hervorbringen.

Auf dem Jubi­lä­ums­foto zeigt sich diese Ver­bin­dung beson­ders deut­lich: Ver­tre­ter des Düs­sel­dor­fer Brauch­tums hal­ten gemein­sam die ABB-Töpf­chen in die Kamera. Der Senf wird dabei fast zur sym­bo­li­schen Ver­bin­dung zwi­schen den ver­schie­de­nen Säu­len der Düs­sel­dor­fer Stadtkultur.

Drei Jahr­hun­derte – und kein biss­chen Geschichte
Dass zum 300. Geburts­tag nicht nur Senf­lieb­ha­ber, son­dern auch Ver­tre­ter aus Poli­tik, Brauch­tum und Wirt­schaft in den Senf­la­den kamen, zeigt den beson­de­ren Stel­len­wert der Marke.

ABB Mos­tert ist dabei ein unge­wöhn­li­ches Stück Düs­sel­dor­fer Geschichte. Die Marke hat meh­rere Gene­ra­tio­nen über­lebt, wech­selnde Zei­ten und Geschmä­cker erlebt – und steht heute noch im Regal.

Wer durch den Senf­la­den geht, bekommt davon einen unmit­tel­ba­ren Ein­druck. Reihe an Reihe ste­hen dort die ver­schie­de­nen Löwen­senf-Sor­ten und Düs­sel­dor­fer Senf­klas­si­ker. Dazwi­schen fin­den sich his­to­ri­sche Gefäße und Pro­dukte, die daran erin­nern, dass Senf in Düs­sel­dorf nicht erst seit ges­tern dazugehört.

300 Jahre ABB Mos­tert sind des­halb mehr als ein Fir­men­ju­bi­läum. Sie erzäh­len auch die Geschichte einer Stadt, die ihre Tra­di­tio­nen pflegt – aber gleich­zei­tig immer wie­der neu erfindet.

Und genau das soll sich auch in den kom­men­den Mona­ten zei­gen. Mit der geplan­ten Schau­ma­nu­fak­tur, dem Museum, neuen Pro­duk­ten und der Koope­ra­tion mit dem Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val wird aus dem Blick zurück ein Blick nach vorn.

1726 begann die Geschichte des Düs­sel­dor­fer Mos­terts. 2026 wurde sie gefei­ert. Und 2027 soll sie für Besu­che­rin­nen und Besu­cher noch erleb­ba­rer werden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Senf­la­den und zur Marke gibt es unter Löwen­senf.