
Die Kindertageseinrichtung Flinger Broich feierte am 11. September 2026 gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (M.), Kita-Leiterin Borislava Knöfler (M.l.), rund 200 Kindern, Eltern und am Bau beteiligten Personen sowie Vertreterinnen und Vertretern des Vereins Freie Schwimmer ein großes Sommerfest © Stadt Düsseldorf/Claus Langer
Auf dem ehemaligen Tennisgelände neben dem Allwetterbad Flingern ist eine neue städtische Kindertageseinrichtung entstanden. Am 11. September 2026 feierte die Kita Flinger Broich gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, rund 200 Kindern, Eltern sowie am Bau beteiligten Personen und Vertretern des Vereins Freie Schwimmer ein großes Sommerfest zur Einweihung. Die Einrichtung erfüllt höchste ökologische Standards und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz. Neben den Räumen der Kita befinden sich im Gebäude auch Büroflächen, ein Umkleidebereich sowie eine große Turnhalle für den Verein der Freien Schwimmer.
Oberbürgermeister lobt neuen Standort
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betonte anlässlich der Eröffnung, mit der Kita Flinger Broich sei die Betreuungsinfrastruktur in Düsseldorf um einen weiteren modernen Standort ergänzt worden. Die Einrichtung biete Kindern vielfältige Möglichkeiten, sich zu bewegen, gemeinsam zu lernen, die Natur zu erleben und ihre Umwelt zu entdecken. Damit schaffe sie gute Voraussetzungen für Kinder und Familien und sei zugleich ein wichtiger Baustein für eine kinderfreundliche Stadt.
102 Plätze für Kinder von null Jahren bis zum Schuleintritt
Die Kita bietet 102 Kindern im Alter von null Jahren bis zum Schuleintritt kindgerechte und zugleich strukturierte Räumlichkeiten. Sie sollen den Kindern Raum geben, neugierig die Welt zu entdecken, Geborgenheit zu erfahren und sich Schritt für Schritt zu entwickeln. Die Einrichtung zeichnet sich durch eine lichtdurchflutete und offene Bauweise aus. Die teiloffene Ausrichtung und die themenorientierten Räume schaffen eine anregende Lernumgebung. Neben sechs Gruppenräumen mit ihren Nebenräumen stehen sechs weitere Themenräume zum Forschen, Bauen, Entspannen, Lesen, Gestalten und für Rollenspiele zur Verfügung. So werden die unterschiedlichen Bildungsbereiche im Kita-Alltag miteinander verbunden und vielfältige Möglichkeiten für selbstständiges Entdecken, kreativen Austausch und gemeinsames Lernen geschaffen.
Turnhalle, Außengelände und ökologische Bildung
Ein besonderes Highlight sind die große Turnhalle und ein weiterer Bewegungsraum. Auch das weitläufige Außengelände lädt zu Bewegung und vielfältigen Sinneserfahrungen ein. Grünflächen, Rückzugsorte, Sandkästen sowie Matsch- und Beetbereiche bieten den Kindern zahlreiche Möglichkeiten, Wasser, Sand und Pflanzen zu entdecken und ihre Umgebung mit allen Sinnen zu erleben. Ein weiterer pädagogischer Schwerpunkt liegt auf der ökologischen Bildung. Durch praktische Aktivitäten wie Mülltrennung und den bewussten Umgang mit Ressourcen wie Wasser und Strom erfahren die Kinder, wie sie im Alltag umweltbewusst handeln können.
Kita-Leiterin: Kinder sollen mitgestalten
Kita-Leiterin Borislava Knöfler erläuterte, in den städtischen Kitas stünden die Kinder und Familien im Mittelpunkt. Ihr sei es wichtig, dass die Kinder ihre Ideen einbringen, mitentscheiden und die Kita aktiv mitgestalten könnten, denn ihre Stimme mache das Angebot lebendig. Gemeinsam mit ihrem Team schaffe sie mit viel Engagement und Herzblut einen besonderen Ort, der Raum für Entwicklung, Begegnung und gemeinsames Lernen biete. Wichtig sei, dass sich alle Kinder und Familien im Haus willkommen und wohlfühlten.
Sommerfest mit Mitmachstationen
Beim Sommerfest hatten Eltern und Kinder die Möglichkeit, die neuen Räume und das Außengelände zu erkunden. Stationen wie ein Bewegungsparcours mit Pikler-Materialien, ein Müll-Sortier-Spiel zur ökologischen Bildung und eine Samenbomben-Station boten praxisnahe Einblicke in die pädagogischen Schwerpunkte der Einrichtung. Die Fachkräfte nutzten den Tag zudem, um ihre pädagogische Konzeption transparenter zu machen. Die Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder im Amt für Soziales und Jugend arbeitet derzeit an einer neuen Trägerkonzeption, die erstmals Träger- und Einrichtungskonzeption miteinander verbindet. Sie soll künftig nicht nur den Fachkräften in den Kitas, sondern allen Beschäftigten der Abteilung und den Familien Orientierung zur pädagogischen Haltung, zur Partizipation, zu den Kinderrechten und zum Kinderschutz bieten.