vl: Chefärztin Prof. Dr. med. Antje Gottschalk, Oberärztin Dr. med. Cordula Haupenthal, Ann-Catrin Büchner und Norbert Papendell, beide von der Pflegerischen Abteilungsleitung der Intensivstation © Kaiserswerther Diakonie

vl: Chef­ärz­tin Prof. Dr. med. Antje Gott­schalk, Ober­ärz­tin Dr. med. Cor­dula Hau­pen­thal, Ann-Catrin Büch­ner und Nor­bert Papen­dell, beide von der Pfle­ge­ri­schen Abtei­lungs­lei­tung der Inten­siv­sta­tion © Kai­sers­wert­her Diakonie

 

Von Gabriele Schreckenberg

Die Inten­siv­sta­tion des Flo­rence-Night­in­gale-Kran­ken­hau­ses in Kai­sers­werth macht es vor: So funk­tio­niert Wie­der­be­le­bung. Dabei geht es in drei Schrit­ten – leich­ter, als man denkt. „Prü­fen, rufen, drü­cken“, fasst Pro­fes­so­rin Dr. med. Antje Gott­schalk, Chef­ärz­tin der Kli­nik für Anäs­the­sio­lo­gie, Inten­siv­me­di­zin und Schmerz­the­ra­pie, zusammen.

Wenn ein Mensch einen Herz­still­stand erlei­det, hilft alles, was ihn ins Tun bringt. Prü­fen, ob der Mensch noch atmet, den Kopf über­stre­cken, um die Atem­wege frei­zu­hal­ten, den Ober­kör­per voll­stän­dig frei­ma­chen und mit der Herz­druck­mas­sage beginnen.

So lange wie der Song „Stayin’ Alive“ und immer mit durch­ge­drück­ten Armen.

Vor­her um Hilfe rufen und den Ret­tungs­dienst alar­mie­ren. Bis der RTW kommt, dau­ert es etwa acht Minu­ten – und die kön­nen lebens­ent­schei­dend sein.

Woche der Wiederbelebung
Am 23. Sep­tem­ber fin­det von 12 bis 15 Uhr im Foyer des Flo­rence-Night­in­gale-Kran­ken­hau­ses der Akti­ons­tag zur Wie­der­be­le­bung statt. Jeder kann spon­tan kom­men und sich schu­len las­sen. Kreuz­berg­straße 79, Kaiserswerth