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Königin Silvia erhält in Düsseldorf den „Preis für Kindeswohl“

Archivbild Königin Silvia © Lokalbüro

Archiv­bild Köni­gin Sil­via © Lokalbüro

Für ihren jahr­zehn­te­lan­gen Ein­satz für Kin­der wird Köni­gin Sil­via von Schwe­den an die­sem Frei­tag, 9. Okto­ber, in Düs­sel­dorf mit dem „Preis für Kin­des­wohl 2026“ aus­ge­zeich­net. Die Düs­sel­dor­fer Jon­ges und die Stif­tung Kin­der- und Jugend­hos­piz Regen­bo­gen­land ver­lei­hen die Ehrung im Hyatt Regency am Medi­en­ha­fen. Ein­lass für die gela­de­nen Gäste ist um 18 Uhr, die Ver­lei­hung beginnt um 19 Uhr.

Ein Preis für Men­schen, die sich um Kin­der kümmern
Die Düs­sel­dor­fer Jon­ges und die Stif­tung Regen­bo­gen­land haben den Preis 2022 ins Leben geru­fen. Er wird alle zwei Jahre an Men­schen ver­ge­ben, die sich um das Kin­des­wohl ver­dient gemacht haben. Erste Preis­trä­ge­rin war post­hum die Düs­sel­dor­fer Rechts­me­di­zi­ne­rin Prof. Dr. Eli­sa­beth Trube-Becker, die als Pio­nie­rin im medi­zi­ni­schen Kin­der­schutz gilt. 2024 folgte NRW-Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul (CDU) für sein Enga­ge­ment gegen Kin­des­miss­brauch. Mehr zur Pre­miere steht in der Pres­se­mit­tei­lung der Düs­sel­dor­fer Jon­ges. Schirm­her­rin der drit­ten Ver­lei­hung ist Elke Büden­ben­der, Ehe­frau von Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Steinmeier.

Schutz vor Gewalt und Miss­brauch im Mittelpunkt
Die Orga­ni­sa­to­ren wür­di­gen die Köni­gin als eine Per­sön­lich­keit, die sich seit vie­len Jahr­zehn­ten welt­weit für Kin­der ein­setzt. Im Mit­tel­punkt steht für sie der Schutz vor Gewalt, Miss­brauch und Ver­nach­läs­si­gung. 1999 grün­dete Sil­via die World Child­hood Foun­da­tion, die sich seit mehr als 25 Jah­ren für den Schutz von Kin­dern vor Gewalt und Aus­beu­tung ein­setzt. Die Stif­tung för­dert außer­dem Pro­jekte in den Berei­chen Bil­dung, Gesund­heit und soziale Inte­gra­tion. Auch in Düs­sel­dorf ist ihr Wir­ken sicht­bar: Das 2020 eröff­nete Child­hood-Haus gehört zu dem Netz­werk, das Kin­dern hel­fen soll, die Opfer von Gewalt gewor­den sind.

Das Pro­gramm des Abends
Durch den Abend führt der frü­here Fern­seh­mo­de­ra­tor Frank Plas­berg. Begrü­ßen wird die Gäste Nor­bert Hüsson, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stif­tung Regen­bo­gen­land. Ein Gruß­wort spricht Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler. In einem Dia­log geht es um die Frage „Kin­des­wohl – was bedeu­tet das eigent­lich?“. Die Lau­da­tio hält mit Her­bert Reul der Preis­trä­ger von 2024. Die Kin­des­wohl­krone über­ge­ben die Ver­an­stal­ter gemein­sam mit der Künst­le­rin Meral Alma an die Köni­gin, die sich anschlie­ßend mit einem Dank­wort an die Gäste wen­det. Das Schluss­wort spricht Dr. Rein­hold Hahl­hege, Baas der Düs­sel­dor­fer Jon­ges. Für die Musik sor­gen Die Ear­worms sowie Maschin­ski mit Gesang und Kla­vier. Zum Aus­klang laden die Ver­an­stal­ter zu einem Get-tog­e­ther mit Fin­ger­food im Foyer ein. Unter­stützt wird der Abend unter ande­rem von der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf, der Rhei­ni­schen Post und dem Hyatt Regency.

Sil­via Som­merlath und ihre Ver­bin­dung zu Düsseldorf
Sil­via von Schwe­den, gebo­rene Som­merlath, kam am 23. Dezem­ber 1943 in Hei­del­berg zur Welt und wuchs teils in Deutsch­land, teils in Bra­si­lien auf. 1963 legte sie am Düs­sel­dor­fer Lui­sen-Gym­na­sium ihr Abitur ab. Bei den Olym­pi­schen Som­mer­spie­len 1972 in Mün­chen lernte sie den schwe­di­schen Kron­prin­zen ken­nen, 1976 hei­ra­te­ten die bei­den in Stock­holm. Seit­dem ist sie Köni­gin von Schwe­den und Ehe­frau von König Carl XVI. Gus­taf. In die­sem Jahr fei­ert das Königs­paar Gol­dene Hoch­zeit, zugleich jährt sich ihr Thron­ju­bi­läum zum 50. Mal.

Ein dich­ter Tag in der Heimatstadt
Für die Köni­gin ist die Preis­ver­lei­hung der Abschluss eines vol­len Tages in Düs­sel­dorf. Am Vor­mit­tag kehrt sie an ihr frü­he­res Gym­na­sium zurück, das am neuen Stand­ort ein­ge­weiht wird. Bereits im März war sie in der Stadt zu Gast, wurde von Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst (CDU) in der Staats­kanz­lei emp­fan­gen und als „Düs­sel­dor­fe­rin des Jah­res“ für ihr Lebens­werk aus­ge­zeich­net. Wüst hatte damals betont, wel­che Kraft gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment ent­fal­ten kann, und dass es für das Land eine beson­dere Ehre sei, dass die Köni­gin seit ihrer Schul­zeit mit Düs­sel­dorf ver­bun­den ist.

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