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AWISTA Kommunal im Herbsteinsatz: 300 Kräfte kämpfen gegen die Laubmassen

Symbolbild Zwischenlager Oberkasseler Wiesen © Lokalbüro

Sym­bol­bild Zwi­schen­la­ger Ober­kas­se­ler Wie­sen © Lokalbüro

Bunte Blät­ter gehö­ren zum Herbst­bild in Düs­sel­dorf. Doch auf Stra­ßen, Rad­we­gen und Geh­we­gen kann das Laub schnell zur Rutsch­ge­fahr wer­den – beson­ders wenn es nass ist. Des­halb ist die AWISTA Kom­mu­nal der­zeit mit gro­ßem Auf­wand im gesam­ten Stadt­ge­biet unter­wegs. Rund 300 Ein­satz­kräfte küm­mern sich darum, dass die Ver­kehrs­flä­chen mög­lichst frei von Laub bleiben.

Für die Besei­ti­gung der herbst­li­chen Laub­men­gen ste­hen den Teams zahl­rei­che Fahr­zeuge und Geräte zur Ver­fü­gung. Dazu gehö­ren knapp 100 elek­trisch betrie­bene Laub­blä­ser, drei Groß­laub­sauger, 75 Kehr­ma­schi­nen und 65 Keh­richt­wa­gen. Damit sind die Mit­ar­bei­ter auf Stra­ßen, Wegen und Plät­zen im Einsatz.

Der ver­stärkte Herbstein­satz läuft vom 1. Sep­tem­ber bis zum 31. Januar. In die­sem Zeit­raum setzt die AWISTA Kom­mu­nal werk­tags zwi­schen 7 und 20 Uhr Laub­sauger und elek­tri­sche Laub­blä­ser ein. Die elek­trisch betrie­be­nen Geräte ermög­li­chen eine effi­zi­ente Rei­ni­gung bei mög­lichst gerin­ger Lärm­be­las­tung. Vor allem gro­bes und feuch­tes Laub wird mit den Blä­sern am Stra­ßen­rand zusam­men­ge­tra­gen und anschlie­ßend maschi­nell aufgenommen.

Da die Blät­ter im gesam­ten Stadt­ge­biet gleich­zei­tig fal­len, kön­nen die Rei­ni­gungs­teams nicht über­all zur sel­ben Zeit sein. Des­halb kann es je nach Ein­satz­lage etwas dau­ern, bis frisch gefal­le­nes Laub besei­tigt wird.

Auch bei der Ent­sor­gung gibt es Unter­schiede: Unbe­las­te­tes Laub wird kom­pos­tiert. Stark ver­un­rei­nig­tes oder mög­li­cher­weise schad­stoff­be­las­te­tes Laub, etwa von stark befah­re­nen Ver­kehrs­flä­chen, wird dage­gen in der Müll­ver­bren­nungs­an­lage Flin­gern entsorgt.

Nicht über­all ist die AWISTA zustän­dig
Die AWISTA Kom­mu­nal besei­tigt das Herbst­laub im Rah­men der regu­lä­ren Stra­ßen­rei­ni­gung. Wie häu­fig eine Straße gerei­nigt wird und wel­che Flä­chen dabei berück­sich­tigt wer­den, hängt von der jewei­li­gen Rei­ni­gungs­stufe ab. In Berei­chen, in denen die Rei­ni­gungs­pflicht auf die Anlie­ger über­tra­gen wurde, müs­sen Grund­stücks­ei­gen­tü­mer bezie­hungs­weise die Ver­ant­wort­li­chen die ent­spre­chen­den Flä­chen selbst von Laub frei­hal­ten. Das ist beson­ders wich­tig, wenn nas­ses Laub Geh­wege rut­schig macht.

Pri­va­tes Laub kos­ten­los abge­ben
Wer Laub aus dem eige­nen Gar­ten oder von selbst zu rei­ni­gen­den Flä­chen ent­sor­gen möchte, kann es kos­ten­los zu den Düs­sel­dor­fer Recy­cling­hö­fen brin­gen. Die Annah­me­menge ist auf maxi­mal einen Kubik­me­ter pro Tag begrenzt. Klei­nere Men­gen kön­nen auch über die Bio­tonne ent­sorgt werden.

Eine wei­tere Mög­lich­keit ist die Kom­pos­tie­rung im eige­nen Gar­ten. Dort muss aller­dings nicht jedes Blatt ent­fernt wer­den: Laub- und Tot­holz­hau­fen bie­ten Insek­ten Unter­schlupf und kön­nen Igeln als Win­ter­quar­tier die­nen. So lässt sich ein Teil des Herbst­laubs sinn­voll im Gar­ten belassen.

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