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Zoll kontrolliert Logistikunternehmen in Düsseldorf: Dutzende Verdachtsfälle

Symbolbild Zoll Düsseldorf © Lokalbüro

Sym­bol­bild Zoll Düs­sel­dorf © Lokalbüro

Bei einer Kon­trolle in einem Düs­sel­dor­fer Logis­tik­un­ter­neh­men haben Ermitt­ler am 7. Okto­ber eine ganze Reihe von Ver­dachts­fäl­len fest­ge­stellt. Zöll­ner der Finanz­kon­trolle Schwarz­ar­beit des Haupt­zoll­amts Düs­sel­dorf über­prüf­ten den Betrieb, unter­stützt wur­den sie von Kräf­ten der Lan­des­po­li­zei NRW und der Kom­mu­na­len Aus­län­der­be­hörde der Stadt Düs­sel­dorf. Den Namen des Unter­neh­mens nannte der Zoll nicht.

48 Beschäf­tigte befragt
Die Ein­satz­kräfte tra­fen im Betrieb ins­ge­samt 48 Arbeit­neh­mer an und befrag­ten sie zu ihren Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen. Sol­che Prü­fun­gen sol­len klä­ren, ob Arbeit­ge­ber ihre Pflich­ten gegen­über Beschäf­tig­ten und Sozi­al­kas­sen erfül­len und ob die gesetz­li­chen Vor­ga­ben zu Lohn und Auf­ent­halt ein­ge­hal­ten werden.

Ver­dacht in meh­re­ren Bereichen
Die Befra­gun­gen lie­fer­ten nach Anga­ben des Haupt­zoll­amts Hin­weise auf Ver­stöße in gleich meh­re­ren Berei­chen. In sie­ben Fäl­len besteht der Ver­dacht auf ille­ga­len Auf­ent­halt. In elf Fäl­len steht der Ver­dacht auf Mel­de­pflicht­ver­stöße im Raum. Zudem besteht in jeweils zehn Fäl­len der Ver­dacht auf das Vor­ent­hal­ten und Ver­un­treuen von Arbeits­ent­gelt sowie auf eine Unter­schrei­tung des Mindestlohns.

Ermitt­lun­gen dau­ern an
Ob sich die Ver­dachts­mo­mente bestä­ti­gen, ist offen. Die Ermitt­lun­gen lau­fen wei­ter und wer­den nach Anga­ben des Zolls noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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