Symbolbild Baumpfällungen © Lokalbüro

Sym­bol­bild Baum­pfäl­lun­gen © Lokalbüro

 

Die Stadt muss sie­ben kranke Bäume fäl­len. Die Fäll­ar­bei­ten sind not­wen­dig und Ergeb­nis der städ­ti­schen Baum­kon­trol­len, um die Ver­kehrs­si­cher­heit zu gewähr­leis­ten und begin­nen ab dem 15. Dezem­ber. Vorab wer­den die Bäume auf besetzte Brut­höh­len untersucht.

Betrof­fen sind fünf Bäume auf der Ful­daer Straße und zwei Bäume auf der Kal­ku­mer Straße. Die Bestände wei­sen Wur­zel­stock­fäule auf. Um das genaue Aus­maß fest­zu­stel­len, hat die Stadt nach eige­nen Kon­trol­len zusätz­lich ein exter­nes Sach­ver­stän­di­gen­büro damit beauf­tragt, die betrof­fe­nen Robi­nien ein­ge­hend auf ihre Ver­kehrs­si­cher­heit zu über­prü­fen. Die Stand- und Bruch­si­cher­heit der Bäume wurde dabei mit Bohr­wi­der­stands­mes­sun­gen und Zug­ver­su­chen ermit­telt. Die Unter­su­chun­gen erga­ben, dass die Robi­ni­en­bäume nicht mehr ver­kehrs­si­cher sind und kurz­fris­tig ent­nom­men wer­den müssen.

Vor Beginn der Fäl­lun­gen infor­miert die Ver­wal­tung Anwoh­ner und Pas­san­ten mit Infor­ma­ti­ons­ban­de­ro­len an den betrof­fe­nen Bäu­men. Dar­über hin­aus kom­mu­ni­ziert die Stadt Baum­fäl­lun­gen im Vor­feld jeweils über Düs­sel­dorf Maps unter maps.duesseldorf.de in der The­men­ka­te­go­rie Baum­be­stand und infor­miert die jewei­lige Bezirksvertretung.

Hin­ter­grund: Wur­zel­stock­fäule an Robinien

Robi­nien erkran­ken häu­fig an Baum­pil­zen. Bei­spiele dafür sind der Schwe­fel­por­ling, der Hal­li­ma­sch, der Spar­rige Schüpp­ling, der Eschen­baum­schwamm und der Lack­por­ling. Die Wur­zel­stock­fäule brei­tet sich vom Kern des Stocks nach außen zu den Hal­te­wur­zeln hin aus, was die Stand­si­cher­heit beein­träch­tigt. Gleich­zei­tig sieht der Baum augen­schein­lich noch gesund aus, weil er noch mit Nähr­stof­fen und Was­ser aus den Fein- und Neben­wur­zeln ver­sorgt wird. Ein Video zu die­sem Thema gibt es auf dem You­Tube-Kanal der Stadt unter “Düs­sel­dorf kon­trol­liert den Robinienbestand”.

Ziel der Stadt ist es, mög­lichst viele der Stand­orte erneut zu bepflan­zen. Für die Nach­pflan­zung der Stra­ßen­bäume ver­an­lasst die Ver­wal­tung soge­nannte Umlauf­ver­fah­ren. Dabei prü­fen unter ande­rem die Netz­ge­sell­schaft, der Stadt­ent­wäs­se­rungs­be­trieb und die Tele­kom die nahe­ge­le­ge­nen Lei­tungs­tras­sen und ihren Abstand zum Baum­stand­ort. Ebenso sind not­wen­dige Abstände zu den Ver­kehrs­an­la­gen sowie brand­schutz­tech­ni­sche Belange zu beachten.

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