
Symbolbild Polizei © Lokalbüro
Ein gestohlener Wagen, eine kurze Flucht vor der Polizei und drei junge Männer, die wenig später zu Fuß gestellt werden: Ein 19-Jähriger steht nach einem Polizeieinsatz am Mittwochabend im Verdacht, ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss mit einem gestohlenen Auto unterwegs gewesen zu sein.
Gegen 23 Uhr fiel einer Beamtin des zivilen Einsatztrupps Süd auf der Fürstenberger Straße ein roter Toyota auf. Das Fahrzeug war bereits im Februar als gestohlen gemeldet worden. Die Beamten entschieden sich, den Wagen zunächst unauffällig zu observieren.
Als kurze Zeit später uniformierte Polizisten den Wagen kontrollieren wollten und entsprechende Anhaltesignale gaben, reagierte der Fahrer anders als erwartet: Er beschleunigte plötzlich und entzog sich der Kontrolle.
Die Flucht dauerte jedoch nicht lange. Wenig später entdeckte ein weiteres Einsatzteam den Toyota auf einem Parkplatz an der Heidelberger Straße – allerdings ohne Insassen.
Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung trafen die Beamten in der Nähe drei Männer an: zwei 19-Jährige – einer mit deutscher, einer mit schwedischer Staatsangehörigkeit – sowie einen 24-jährigen Sudanesen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei saßen sie zuvor gemeinsam in dem gestohlenen Fahrzeug.
Bei der Kontrolle machte die Polizei eine entscheidende Entdeckung: In der Jackentasche des 19-jährigen Deutschen fanden die Beamten den Fahrzeugschlüssel des Toyota. Nach Einschätzung der Ermittler war er auch der Fahrer des Wagens. Der junge Mann ist der Polizei bereits mehrfach bekannt.
Zudem stellte sich heraus, dass der 19-Jährige keinen gültigen Führerschein besitzt. Außerdem ergaben sich Hinweise darauf, dass er vor der Fahrt Drogen konsumiert hatte. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest und ordneten eine Blutprobe an.
Der gestohlene Toyota wurde sichergestellt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

