Generalversammlung des St. Seb. Schützenverein Düsseldorf Bilk im Henkelsaal © St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf Bilk e. V.

Gene­ral­ver­samm­lung des St. Seb. Schüt­zen­ver­ein Düs­sel­dorf Bilk im Hen­kel­saal © St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­ver­ein Düs­sel­dorf Bilk e. V.

 

Die St. Sebas­tia­nus Schüt­zen Düs­sel­dorf Bilk haben auf ihrer Gene­ral­ver­samm­lung 2026 weit­rei­chende Ent­schei­dun­gen getrof­fen und damit die Grund­lage für ein umfas­sen­des Schutz­kon­zept geschaf­fen. Mit ent­spre­chen­den Sat­zungs­än­de­run­gen stellte der Ver­ein die Wei­chen für klare Regeln zur Prä­ven­tion von Gewalt, ver­bind­li­che Ver­hal­tens­stan­dards sowie feste Mel­de­wege. Ziel ist es, Kin­der, Jugend­li­che und erwach­sene Schutz­per­so­nen bes­ser zu schüt­zen und ein ver­läss­li­ches Fun­da­ment für ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der zu schaf­fen. Die Anpas­sun­gen betref­fen ins­be­son­dere ver­bind­li­che Stan­dards im Umgang mit mög­li­chen Verdachtsfällen.

Zu Beginn der Ver­samm­lung blickte der erste Chef auf ein beweg­tes Jahr zurück. Ein zen­tra­les Thema war die Dis­kus­sion um die Grund­steuer, die viele Düs­sel­dor­fer Ver­eine vor Her­aus­for­de­run­gen gestellt hat. Auch die Zukunft der Kir­mes spielte eine wich­tige Rolle. Diese soll künf­tig durch den Schau­stel­ler­ver­band orga­ni­siert wer­den. Gleich­zei­tig hob der erste Chef das große ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Mit­glie­der her­vor. Ohne die zahl­rei­chen geleis­te­ten Stun­den sei das Ver­eins­le­ben in die­ser Form nicht möglich.

Neben den inhalt­li­chen The­men stan­den auch tur­nus­ge­mäße Wah­len auf der Tages­ord­nung. Sieg­fried Schulz trat nach vie­len Jah­ren enga­gier­ter Vor­stands­ar­beit nicht erneut an. Die Mit­glie­der wür­dig­ten seine Ver­dienste und ernann­ten ihn zum Ehren­vor­stands­mit­glied. Die offi­zi­elle Ehrung soll beim kom­men­den Schüt­zen­fest erfolgen.

Ver­än­de­run­gen gab es auch in der Struk­tur des Vor­stands. Die Ver­samm­lung beschloss, die bis­he­ri­gen Ämter des ers­ten und zwei­ten Platz­meis­ters zusam­men­zu­füh­ren. Udo Figge wurde in die­ses neue Amt gewählt. Mit ihm gehört erst­mals ein offen schwu­les Mit­glied dem Vor­stand an, womit der Ver­ein ein deut­li­ches Zei­chen für Offen­heit und Viel­falt setzt.

Laura Breuer wurde zur Refe­ren­tin der Geschäfts­füh­rung mit dem Schwer­punkt Finan­zen gewählt. Als amtie­rende Regi­ments­kö­ni­gin ist sie zugleich das jüngste Mit­glied im Vor­stand. Ste­phan Ambaum über­nimmt künf­tig die Auf­gabe des Mar­ke­ting­be­auf­trag­ten, nach­dem er bereits zuvor in der Mar­ke­ting­kom­mis­sion tätig war. In ihren Ämtern bestä­tigt wur­den Ralf Gen­d­rung als zwei­ter Chef, Tim Wia­trow­ski als ers­ter Schrift­füh­rer und Mar­tin Kramp als Schießmeister.

Der Vor­stand kün­digte zudem wei­tere struk­tu­relle Ver­än­de­run­gen für das Jahr 2027 an. Geplant ist die Ein­füh­rung eines zusätz­li­chen Refe­ren­ten der Geschäfts­füh­rung sowie die Wie­der­be­set­zung des Amtes des Sportwarts.

Die Gene­ral­ver­samm­lung machte deut­lich, dass die Bil­ker Schüt­zen ihre Tra­di­tion mit Ver­ant­wor­tung und Wei­ter­ent­wick­lung ver­bin­den. Mit dem geplan­ten Schutz­kon­zept geht der Ver­ein einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Zukunft und setzt zugleich ein kla­res Signal für Sicher­heit und Zusam­men­halt im Vereinsleben.

 

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