Starke Leistung des Düsseldorfer SK rückt Klassenerhalt in greifbare Nähe (v.l.n.r.): die Großmeister Casper Schoppen, Robin Swinkels, Arthur Pijpers, Volodar Murzin, Mikhail Kobalia, Andrey Orlov und Mannschaftsführer Jan Werner; es fehlen Antonios Pavlidis und Twan Burg). © DSK

Starke Leis­tung des Düs­sel­dor­fer SK rückt Klas­sen­er­halt in greif­bare Nähe (v.l.n.r.): die Groß­meis­ter Cas­per Schop­pen, Robin Swin­kels, Arthur Pij­pers, Volo­dar Murzin, Mikhail Koba­lia, Andrey Orlov und Mann­schafts­füh­rer Jan Wer­ner; es feh­len Anto­nios Pav­li­dis und Twan Burg). © DSK

 

Der Düs­sel­dor­fer SK hat am ver­gan­ge­nen Wochen­ende in der Schach­bun­des­liga ein deut­li­ches Aus­ru­fe­zei­chen im Kampf um den Klas­sen­er­halt gesetzt. Mit einem über­ra­schen­den Unent­schie­den gegen den Tabel­len­zwei­ten OSG Baden-Baden sowie einem kla­ren Sieg am Fol­ge­tag sam­melte die Mann­schaft wich­tige Punkte und ver­schaffte sich eine deut­lich bes­sere Aus­gangs­po­si­tion im Tabellenkeller.

Die Situa­tion vor den Run­den neun und zehn war ange­spannt. Mit acht Mann­schafts­punk­ten lag der DSK punkt­gleich mit drei wei­te­ren Teams auf den Plät­zen zehn bis drei­zehn. Der Abstand zu den Abstiegs­rän­gen betrug ledig­lich vier Punkte, ent­spre­chend hoch war der Druck auf die Mann­schaft. Jeder Zäh­ler gegen die Spit­zen­teams wurde im Vor­feld als Bonus gewertet.

Doch der Düs­sel­dor­fer SK prä­sen­tierte sich am Sams­tag in star­ker Ver­fas­sung. Gegen den favo­ri­sier­ten Rekord­meis­ter aus Baden-Baden zeigte das Team eine geschlos­sene und kämp­fe­risch über­zeu­gende Leis­tung. Am Spit­zen­brett hielt Volo­dar Murzin mit den wei­ßen Stei­nen gegen Maxime Vachier-Lagrave ein Remis und bewies damit, dass er auch gegen abso­lute Welt­klasse mit­hal­ten kann. Für den ent­schei­den­den Punkt zum 4:4 sorgte Arthur Pij­pers. Der nie­der­län­di­sche Groß­meis­ter setzte sich gegen den frü­he­ren WM-Kan­di­da­ten Alexei Shirov durch und sicherte sei­ner Mann­schaft damit ein wert­vol­les Unentschieden.

Am Sonn­tag ließ der DSK dann kei­nen Zwei­fel an sei­ner Ziel­stre­big­keit auf­kom­men. Gegen den SC Heim­bach-Weis-Neu­wied gelang ein sou­ve­rä­ner 6:2‑Erfolg. Mit die­sem Sieg ver­bes­serte sich die Mann­schaft auf den ach­ten Tabel­len­platz und ver­grö­ßerte den Abstand zur Abstiegs­zone deut­lich. Nach den Ergeb­nis­sen des Wochen­en­des ist der Klas­sen­er­halt für die Düs­sel­dor­fer nun in greif­bare Nähe gerückt, ein Abstieg erscheint der­zeit äußerst unwahrscheinlich.

An der Spitze der Liga setzte der SC Viern­heim seine Erfolgs­se­rie fort. Der Tabel­len­füh­rer gewann beide Begeg­nun­gen des Wochen­en­des und führt die Tabelle nach zwölf Spie­len mit 24 Mann­schafts­punk­ten an. Der Vor­sprung auf Ver­fol­ger Baden-Baden beträgt inzwi­schen drei Punkte.

Die Ent­schei­dung über den Sai­son­ver­lauf fällt Ende April. Die letz­ten drei Run­den wer­den vom 24. bis 26. April in Ber­lin als zen­tra­les Final­tur­nier aus­ge­tra­gen. Dort trifft der Düs­sel­dor­fer SK auf die SG Solin­gen, die Schach­freunde Dei­zisau sowie auf MSA Zug­zwang. Mit der aktu­el­len Form im Rücken reist die Mann­schaft mit berech­tig­ten Hoff­nun­gen in die Hauptstadt.

 

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