Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffnete das Ausbildungsbüro an der Fischerstraße 2 am Montag, 23. März, gemeinsam mit Olaf Wagner, Beigeordneter für Personal, Organisation, Digitalisierung und Bürgerservice, und Bettina Mötting, Leiterin des Hauptamtes. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Lasse Rotthoff

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler eröff­nete das Aus­bil­dungs­büro an der Fischer­straße 2 am Mon­tag, 23. März, gemein­sam mit Olaf Wag­ner, Bei­geord­ne­ter für Per­so­nal, Orga­ni­sa­tion, Digi­ta­li­sie­rung und Bür­ger­ser­vice, und Bet­tina Möt­ting, Lei­te­rin des Haupt­am­tes. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Lasse Rotthoff

 

Mit einem neuen Aus­bil­dungs­büro an der Fischer­straße stärkt die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf ihre Nach­wuchs­för­de­rung und setzt zugleich auf eine engere Ver­zah­nung von Aus­bil­dung und Ver­wal­tungs­pra­xis. Auf rund 1.300 Qua­drat­me­tern ist ein zen­tra­ler Lern- und Begeg­nungs­ort ent­stan­den, der Aus­zu­bil­den­den und Stu­die­ren­den der Stadt­ver­wal­tung künf­tig viel­fäl­tige Mög­lich­kei­ten bietet.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler eröff­nete die Ein­rich­tung am Mon­tag gemein­sam mit Olaf Wag­ner, Bei­geord­ne­ter für Per­so­nal, Orga­ni­sa­tion, Digi­ta­li­sie­rung und Bür­ger­ser­vice, sowie Bet­tina Möt­ting, Lei­te­rin des Haupt­am­tes. Kel­ler betonte bei der Eröff­nung die Bedeu­tung des Pro­jekts für die Zukunft der Ver­wal­tung: „Mit dem Aus­bil­dungs­büro setzt Düs­sel­dorf ein kla­res Zei­chen für inno­va­tive und qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige Nachwuchsförderung.“

Das neue Büro ver­steht sich nicht nur als Schu­lungs­ort, son­dern als zen­trale Platt­form für Aus­tausch und gemein­sa­mes Ler­nen. Neben moder­nen Bild­schirm­ar­beits­plät­zen ste­hen ein gro­ßer Semi­nar­raum für Work­shops und Ver­an­stal­tun­gen sowie offene Flä­chen für die Ver­net­zung der Nach­wuchs­kräfte zur Ver­fü­gung. Ziel ist es, Aus­bil­dungs­kom­pe­tenz an einem Ort zu bün­deln und gleich­zei­tig einen leben­di­gen Treff­punkt zu schaffen.

Im Mit­tel­punkt steht ein Team aus fünf haupt­be­ruf­li­chen Aus­bil­dern, das bis zu 40 Nach­wuchs­kräfte gleich­zei­tig betreuen kann. Die struk­tu­rierte Aus­bil­dung soll indi­vi­du­elle För­de­rung mit pra­xis­na­hen Inhal­ten ver­bin­den. Einen beson­de­ren Mehr­wert sieht die Stadt in der engen Zusam­men­ar­beit mit den Fach­be­rei­chen: Diese kön­nen kon­krete Auf­ga­ben an das Aus­bil­dungs­büro über­ge­ben, die dort unter Anlei­tung bear­bei­tet werden.

So wer­den reale Ver­wal­tungs­pro­zesse Teil der Aus­bil­dung. Bei­spiele rei­chen von der Unter­stüt­zung des Ord­nungs­am­tes bei Gewer­be­an­mel­dun­gen bis zur Bear­bei­tung von Anträ­gen auf einen Wohn­be­rech­ti­gungs­schein. Die Nach­wuchs­kräfte über­neh­men Ver­ant­wor­tung und sam­meln früh­zei­tig prak­ti­sche Erfah­rung, wäh­rend die Fach­be­rei­che gleich­zei­tig ent­las­tet werden.

Ergänzt wird das Kon­zept durch Nach­hil­fe­an­ge­bote, Impuls­vor­träge und gezielte Prü­fungs­vor­be­rei­tung. Damit ent­steht ein ganz­heit­li­cher Lern­ort, der fach­li­che Qua­li­fi­ka­tion ebenso för­dert wie per­sön­li­che Ent­wick­lung und bereichs­über­grei­fen­des Denken.

Die Bedeu­tung der Aus­bil­dung für die Stadt zeigt auch ein Blick auf die Zah­len: Für das Jahr 2025 gin­gen rund 9.500 Bewer­bun­gen für 569 Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­plätze ein. Die Beset­zungs­quote lag bei 95 Pro­zent, im Schnitt kamen 16,7 Bewer­bun­gen auf jeden Platz. Ins­ge­samt beschäf­tigt die Stadt Düs­sel­dorf der­zeit rund 1.100 Nach­wuchs­kräfte in etwa 80 ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs- und Studienberufen.

Mit dem neuen Aus­bil­dungs­büro reagiert die Stadt auf diese hohe Nach­frage und setzt zugleich auf eine moderne, pra­xis­nahe Aus­bil­dung – als Grund­lage für eine leis­tungs­fä­hige Ver­wal­tung von morgen.

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