Symbolbild Frischlinge ©Landeshauptstadt Düsseldorf/Gartenamt

Sym­bol­bild Frisch­linge ©Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Gartenamt

 

Mit den ers­ten war­men Früh­lings­ta­gen zieht es viele Düs­sel­dor­fer wie­der nach drau­ßen. Parks, Wäl­der und Grün­flä­chen der Lan­des­haupt­stadt wer­den zu belieb­ten Orten für Spa­zier­gänge, Rad­tou­ren und Erho­lung. Doch wäh­rend Men­schen die Natur genie­ßen, beginnt für viele Wild­tiere eine beson­ders sen­si­ble Phase: die Brut- und Setzzeit.

Zahl­rei­che hei­mi­sche Arten brin­gen jetzt ihren Nach­wuchs zur Welt, Vögel bauen Nes­ter und begin­nen mit der Brut. In die­ser Zeit reagie­ren Tiere beson­ders emp­find­lich auf Stö­run­gen. Die Brut- und Setz­zeit dau­ert in der Regel bis Juli, bei eini­gen Vogel­ar­ten auch dar­über hin­aus. Die Stadt mahnt daher zu einem ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit der Natur.

Natur ist Erho­lungs- und Lebens­raum zugleich

Düs­sel­dorfs Land­schaft bie­tet viel­fäl­tige Mög­lich­kei­ten zur Frei­zeit­ge­stal­tung. Gleich­zei­tig ist sie Lebens­raum für zahl­rei­che Tier- und Pflan­zen­ar­ten und Teil eines sen­si­blen Öko­sys­tems. Beson­ders Natur- und Land­schafts­schutz­ge­biete die­nen als wich­tige Rück­zugs­orte, teil­weise auch für gefähr­dete Arten. Diese Berei­che sind ent­spre­chend gekenn­zeich­net und unter­lie­gen kla­ren Regeln.

Die Stadt weist dar­auf hin, dass vie­len Besu­chern die beson­de­ren Vor­ga­ben nicht immer bewusst sind. Grün-weiße drei­eckige Schil­der mar­kie­ren Schutz­ge­biete, zusätz­li­che Hin­weis­ta­feln infor­mie­ren über gel­tende Verhaltensregeln.

Auf den Wegen blei­ben und Rück­sicht nehmen

Ein zen­tra­ler Grund­satz lau­tet: Wege nicht ver­las­sen. Dies dient dem Schutz von Pflan­zen und wild­le­ben­den Tie­ren. Auch Rei­ter dür­fen aus­schließ­lich aus­ge­wie­sene Reit­wege nut­zen. Land­wirt­schaft­li­che Flä­chen wie Äcker und Wie­sen sind keine Frei­zeit­flä­chen und dür­fen nicht betre­ten werden.

Dar­über hin­aus wird um aus­rei­chend Abstand zu Wild­tie­ren gebe­ten. Lärm sollte mög­lichst ver­mie­den wer­den, um Tiere nicht zu ver­schre­cken. Rück­sicht­nahme gegen­über ande­ren Erho­lungs­su­chen­den gehört eben­falls zu einem respekt­vol­len Miteinander.

Kein Feuer, kein Müll

Pick­nicks sind in Land­schafts­schutz­ge­bie­ten grund­sätz­lich erlaubt. Offe­nes Feuer und Gril­len hin­ge­gen sind sowohl dort als auch in Wäl­dern strikt unter­sagt. Die Stadt appel­liert an die Besu­cher, ihren Müll wie­der mit­zu­neh­men und ord­nungs­ge­mäß zu entsorgen.

Lei­nen­pflicht für Hunde

Beson­dere Ver­ant­wor­tung tra­gen Hun­de­be­sit­zer. In Natur­schutz­ge­bie­ten gilt eine kon­se­quente Lei­nen­pflicht. Aber auch außer­halb die­ser Berei­che müs­sen Hunde jeder­zeit unter Kon­trolle sein und dür­fen die Wege im Wald nicht verlassen.

Gerade jetzt ist dies ent­schei­dend: Boden­brü­tende Vögel sowie Wild­tiere wie Rehe sind beson­ders gefähr­det. Deren Nach­wuchs liegt oft gut getarnt im Gras und ver­harrt selbst bei Gefahr regungs­los. Wer­den die Tiere von frei­lau­fen­den Hun­den ent­deckt, dro­hen Ver­let­zun­gen oder das Ver­sto­ßen durch die Mut­ter. Auch Arten wie Feld­ler­che, Kie­bitz, Fasan und Feld­hase sind betroffen.

Zudem erin­nert die Stadt daran, dass es laut Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz ver­bo­ten ist, Wild­tiere zu stö­ren. Hun­de­kot ist eben­falls zu ent­fer­nen und ord­nungs­ge­mäß zu entsorgen.

Anreise mög­lichst umweltfreundlich

Viele Nah­erho­lungs­ge­biete in Düs­sel­dorf sind gut mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln erreich­bar. Wer den­noch mit dem Auto kommt, sollte aus­ge­wie­sene Wan­der­park­plätze nut­zen. Wild­par­ken sowie das Befah­ren gesperr­ter Wege sind nicht erlaubt.

Gemein­same Ver­ant­wor­tung für die Natur

Die Stadt Düs­sel­dorf setzt auf die Mit­hilfe der Bür­ger. Ein respekt­vol­ler Umgang mit der Natur sei Vor­aus­set­zung dafür, dass sie lang­fris­tig als Erho­lungs­raum erhal­ten bleibt. Wer die Natur nutzt, trägt auch Ver­ant­wor­tung für ihren Schutz – gerade in der sen­si­blen Zeit des Frühjahrs.

Mit Acht­sam­keit und Rück­sicht könne jeder Ein­zelne dazu bei­tra­gen, dass Mensch und Tier glei­cher­ma­ßen von Düs­sel­dorfs grü­nen Oasen profitieren.

 

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