
Aufruf zum Mitmachen beim Stadtradeln: Die Landeshauptstadt Düsseldorf beteiligt sich in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal in Folge am Wettbewerb Stadtradeln des Klima-Bündnisses, dem größten kommunalen Netzwerk für Klimaschutz. © Lokalbüro
Die Landeshauptstadt tritt wieder in die Pedale: Vom 5. bis 25. Mai beteiligt sich Düsseldorf zum 13. Mal am bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln. Bürgermeister Josef Hinkel rief am Montag auf dem Gustaf-Gründgens-Platz offiziell zur Teilnahme auf und vertrat dabei Oberbürgermeister Stephan Keller.
Keller betonte die Bedeutung der Aktion für die Stadt: Stadtradeln sei eine gute Gelegenheit, Bewegung, Gemeinschaft und Klimaschutz miteinander zu verbinden. Jeder gefahrene Kilometer trage dazu bei, die Lebensqualität in Düsseldorf zu verbessern. Mitmachen könne jeder – unabhängig davon, ob täglich oder nur gelegentlich Rad gefahren werde.
Zum Auftakt haben sich bereits 193 Teams mit 1.732 Teilnehmern registriert. Damit liegt die Zahl noch deutlich unter dem Vorjahresniveau: 2025 waren 312 Teams mit mehr als 7.100 Aktiven dabei. Bis zum Start Anfang Mai dürfte die Zahl der Teilnehmer jedoch weiter steigen.
Während des Aktionszeitraums sammeln die Teams möglichst viele Kilometer für Düsseldorf. Gewertet wird sowohl die Gesamtleistung als auch die durchschnittliche Strecke pro Kopf. Nach den Sommerferien werden die erfolgreichsten Teams im Rathaus ausgezeichnet. Insgesamt gibt es elf Sonderkategorien, darunter Schulen, Unternehmen, Vereine und Stadtteile.
Eine besondere Rolle übernimmt erneut die Stadtverwaltung: Bereits im vierten Jahr führt Oberbürgermeister Keller als Teamkapitän das „Team Radhaus“ an. Das offene Team tritt außer Konkurrenz an und steht auch Bürgern offen, die nicht bei der Verwaltung beschäftigt sind.
Beim Stadtradeln zählt jeder Kilometer – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Auch Fahrten außerhalb Düsseldorfs gehen in die Wertung ein. Lediglich Radrennen sind ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der in Düsseldorf lebt, arbeitet, zur Schule geht oder einem Verein angehört.
Umweltdezernent Jochen Kral hob die große Reichweite der Kampagne hervor. Im vergangenen Jahr beteiligten sich erstmals mehr als 3.000 Kommunen mit über 1,2 Millionen Radfahrern.
Die Stadt verfolgt mit solchen Aktionen das Ziel, den Radverkehr weiter zu stärken. Bereits heute werden 76 Prozent aller Wege im sogenannten Umweltverbund – also zu Fuß, mit dem Rad oder dem öffentlichen Nahverkehr – zurückgelegt. Der Anteil des Radverkehrs ist in den vergangenen Jahren von 18 auf 21 Prozent gestiegen.
Auch die Zahlen aus dem Jahr 2025 unterstreichen diesen Trend: An den 16 Dauerzählstellen im Stadtgebiet wurden rund 6,62 Millionen Radfahrten registriert – ein Zuwachs von knapp acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Um diese Entwicklung fortzusetzen, investiert Düsseldorf weiter in den Ausbau der Radinfrastruktur. Neben großen Projekten wie den Radleitrouten sollen gezielt Lücken im Netz geschlossen und die Qualität der Wege verbessert werden.
Weitere Informationen und Anmeldung sind unter www.stadtradeln.de/duesseldorf möglich. Fragen beantwortet die Stadtradeln-Koordination im Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz telefonisch oder per E‑Mail.


