Stellten am Düsseldorfer Flughafen die neue Nonstop-Verbindung nach Curaçao vor: v.l.n.r.: Christian Hein, Head of Sales & Marketing Corendon Airlines, Paul Schwaiger, CCO Corendon Airlines, Yildiray Karaer, CEO Corendon Airlines, Lars Redeligx, CEO Flughafen Düsseldorf, und Martin de Boer, Commercial Director Corendon Hotels. © Lokalbüro

Stell­ten am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen die neue Non­stop-Ver­bin­dung nach Cura­çao vor: v.l.n.r.: Chris­tian Hein, Head of Sales & Mar­ke­ting Coren­don Air­lines, Paul Schwai­ger, CCO Coren­don Air­lines, Yil­di­ray Karaer, CEO Coren­don Air­lines, Lars Rede­ligx, CEO Flug­ha­fen Düs­sel­dorf, und Mar­tin de Boer, Com­mer­cial Direc­tor Coren­don Hotels. © Lokalbüro

 

Mit einer neuen Direkt­ver­bin­dung in die Kari­bik erwei­tert der Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen sein tou­ris­ti­sches Stre­cken­netz. Die Flug­ge­sell­schaft Coren­don Air­lines wird ab dem 14. Dezem­ber 2026 drei­mal pro Woche non­stop nach Cura­çao flie­gen. Für das Unter­neh­men ist es die erste Lang­stre­cken­ver­bin­dung ab Deutschland.

Bis­lang ist Coren­don vor allem auf Stre­cken zu Urlaubs­zie­len in der Tür­kei, nach Grie­chen­land, Spa­nien oder Ägyp­ten unter­wegs. Nun wagt die Air­line den Schritt auf die Lang­stre­cke. Geflo­gen wird jeweils mon­tags, don­ners­tags und sams­tags. Die Flug­zeit zwi­schen Düs­sel­dorf und der Kari­bik­in­sel beträgt rund neun­ein­halb Stunden.

Bei der Vor­stel­lung der Ver­bin­dung am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen machte Coren­don deut­lich, dass die Ent­schei­dung für den Stand­ort kein Zufall sei. Das Ein­zugs­ge­biet des Air­ports reicht weit über Nord­rhein-West­fa­len hin­aus und umfasst auch Teile der Nie­der­lande und Bel­gi­ens. Zudem ver­fügt Düs­sel­dorf über gute Bahn- und Flug­an­bin­dun­gen für Rei­sende aus ande­ren Regio­nen Deutsch­lands sowie aus Öster­reich und der Schweiz.

Auch Flug­ha­fen­chef Lars Rede­ligx sieht in der neuen Route mehr als nur eine wei­tere Urlaubs­ver­bin­dung. Dass sich Coren­don für seine erste Lang­stre­cke ab Deutsch­land aus­ge­rech­net für Düs­sel­dorf ent­schie­den habe, sei ein Beleg für die Attrak­ti­vi­tät des Mark­tes. Zugleich stärke die Ver­bin­dung die Posi­tion des Flug­ha­fens im Wett­be­werb um tou­ris­ti­sche Fernziele.

Die Wahl fiel auf Cura­çao, eine Insel in der süd­li­chen Kari­bik vor der Küste Vene­zue­las. Anders als viele andere Kari­bik­ziele liegt sie außer­halb der Hur­ri­kan-Zone und gilt des­halb ins­be­son­dere in den euro­päi­schen Win­ter­mo­na­ten als ver­läss­li­ches Son­nen­ziel. Nach Anga­ben des Unter­neh­mens rei­sen bereits heute jedes Jahr rund 15.000 Urlau­ber aus Deutsch­land auf die Insel – bis­lang meist mit Umstieg in Amsterdam.

Genau hier sieht Coren­don wei­te­res Wachs­tums­po­ten­zial. Der Kon­zern ver­fügt auf Cura­çao bereits über eine starke Prä­senz. Zur Unter­neh­mens­gruppe gehö­ren meh­rere Hotel­an­la­gen auf der Insel, zudem wird das Ziel seit Jah­ren erfolg­reich von der nie­der­län­di­schen Schwes­ter­ge­sell­schaft Coren­don Dutch Air­lines ab Ams­ter­dam bedient. Die Erfah­run­gen vor Ort hät­ten die Ent­schei­dung erleich­tert, Cura­çao zum ers­ten Lang­stre­cken­ziel ab Deutsch­land zu machen, erläu­ter­ten die Verantwortlichen.

Auf der neuen Route kommt ein Air­bus A330 zum Ein­satz. Das Flug­zeug bie­tet 285 Sitz­plätze, dar­un­ter 30 Plätze in der Busi­ness Class sowie 16 Plätze in der Eco­nomy Plus. Die übri­gen Sitze ent­fal­len auf die Eco­nomy Class. Früh­stück, Snacks sowie Kaf­fee und Tee sol­len in allen Rei­se­klas­sen im Ticket­preis ent­hal­ten sein. Wei­tere Spei­sen und Getränke kön­nen Pas­sa­giere zusätz­lich erwerben.

Die Flüge star­ten mon­tags und sams­tags vor­aus­sicht­lich um 9.25 Uhr in Düs­sel­dorf, don­ners­tags um 8.55 Uhr. Die Ankunft auf Cura­çao ist jeweils am Nach­mit­tag Orts­zeit vor­ge­se­hen. Die Rück­flüge errei­chen Nord­rhein-West­fa­len am fol­gen­den Morgen.

Für den Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen bedeu­tet die neue Ver­bin­dung eine sel­tene Erwei­te­rung des Fern­stre­cken­an­ge­bots im tou­ris­ti­schen Bereich. Für Coren­don wie­derum ist sie ein Test, ob sich das bis­lang vor allem auf Mit­tel­stre­cken aus­ge­rich­tete Geschäfts­mo­dell auch auf län­ge­ren Rou­ten erfolg­reich über­tra­gen lässt. Sollte die Nach­frage stim­men, dürfte die Kari­bik-Ver­bin­dung kaum die letzte Lang­stre­cke blei­ben, die das Unter­neh­men von Deutsch­land aus anbietet.

Passendes Motiv zur Ankündigung: Eine Maschine von Corendon Airlines am Düsseldorfer Flughafen. Die Fluggesellschaft startet ab Dezember 2026 dreimal wöchentlich nonstop nach Curaçao. © Lokalbüro

Pas­sen­des Motiv zur Ankün­di­gung: Eine Maschine von Coren­don Air­lines am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen. Die Flug­ge­sell­schaft star­tet ab Dezem­ber 2026 drei­mal wöchent­lich non­stop nach Cura­çao. © Lokalbüro