
Noch läuft der Aufbau aber bis Freitag steht alles © Lokalbüro
Von Manfred Fammler
Der Umzug ging rasend schnell: Sonntagabend wurde zusammengepackt, und bereits einen Tag später begann der Aufbau am Tonhallenufer. Dort freuen sich Düsseldorfs Schausteller nun auf den nächsten Akt ihrer diesjährigen Tour – diesmal auf dem „Frühlingsfest“.
Die Örtlichkeit direkt unterhalb des Fortuna-Büdchens gilt als einer der schönsten Plätze in der Landeshauptstadt. So verwundert es nicht, dass die Düsseldorfer Beschicker gleich fünf Biergärten aufbieten, die allesamt einen beschaulichen Blick auf den Rhein ermöglichen. Wer es dagegen etwas rasanter mag, kann sich im „Excalibur“ bei bis zu 130 km/h auf 45 Metern „durchschaukeln“ lassen. Insgesamt werden 56 Geschäfte auf dem schmalen Streifen am Rhein ihren Platz finden.
Um die Attraktivität weiter zu steigern, sind an einigen Tagen besondere Aktionen geplant. Am Donnerstag, 23. April, stehen die Düsseldorfer Vereine im Fokus. Neben der Fortuna sollen auch die DEG sowie weniger populäre Sportarten wie Flag Football für sich werben. Einen Tag später, am 24. April, wird ab 22 Uhr ein Feuerwerk abgebrannt.
Am letzten Tag der Frühlingskirmes, dem 26. April, könnte es allerdings etwas enger werden. Der Düsseldorf-Marathon mit rund 15.000 Läufern steht dann auf dem Programm. Schaustellerchef Oliver Wilmering sieht dem Spektakel jedoch gelassen entgegen. Schließlich enden die Läufe spätestens am Mittag. Einem anschließenden Besuch auf der Kirmes – sei es, um die Kohlenhydrat- und Elektrolytspeicher aufzufüllen oder noch eine Ehrenrunde zu drehen – steht also nichts im Wege.
An allen Samstagen und Sonntagen öffnet das Fest bereits um 13 Uhr, wochentags gegen 15 Uhr; offiziell endet es gegen 22 Uhr. Wenn das Wetter jedoch mitspielt, kann es auch schon einmal bis Mitternacht gehen.
Während die Musik bereits morgen, am 17. April, zum Auftakt erklingt und sich die Karussells drehen, beginnt der Trubel ganz offiziell erst am Samstag um 15 Uhr mit dem Fassanstich durch Oberbürgermeister Stephan Keller.


