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Diskussion über Denkmalschutz und Stadtentwicklung in Düsseldorf

Das Podium (v.l.) Moderator Andreas Vollmer, Reinhard Lutum, Svenja Schrickel, Fabina Zachel, Horst A. Wessel, Marcus Münter, Maximilian Schönauer, Dirk Baakmann und Thorsten Scheer © Lokalbüro

Das Podium (v.l.) Mode­ra­tor Andreas Voll­mer, Rein­hard Lutum, Svenja Schri­ckel, Fabina Zachel, Horst A. Wes­sel, Mar­cus Mün­ter, Maxi­mi­lian Schö­nauer, Dirk Baak­mann und Thors­ten Scheer © Lokalbüro

 

Im Palais Witt­gen­stein hat eine Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung den Umgang mit his­to­ri­scher Bau­sub­stanz in Düs­sel­dorf in den Mit­tel­punkt gestellt. Ein­ge­la­den hat­ten der Rhei­ni­scher Ver­ein für Denk­mal­pflege und Land­schafts­schutz (RVDL) und die Akti­ons­ge­mein­schaft Düs­sel­dor­fer Hei­mat- und Bür­ger­ver­eine (AGD).

Unter dem Titel „Denk­mal­schutz und Stadt­pla­nung – Wie­viel Ver­gan­gen­heit braucht Düs­sel­dorfs Zukunft?“ tausch­ten sich Ver­tre­ter aus Wis­sen­schaft, Pla­nung und Stadt­ge­sell­schaft über aktu­elle Her­aus­for­de­run­gen aus.

Im Ver­lauf der Ver­an­stal­tung wurde deut­lich, dass his­to­ri­sche Gebäude in Düs­sel­dorf eine beson­dere Rolle ein­neh­men. Da die Zahl erhal­te­ner Bau­werke im Ver­gleich zu ande­ren Städ­ten begrenzt ist, kommt ein­zel­nen Objek­ten eine ent­spre­chend hohe Bedeu­tung zu. Bei­spiele sind der Schloss­turm Düs­sel­dorf, Schloss Ben­rath sowie Teile der Alt­stadt. Sie prä­gen das Stadt­bild und gel­ten als wich­tige Zeug­nisse der Stadtgeschichte.

In der Dis­kus­sion wurde betont, dass Denk­mal­schutz und Stadt­ent­wick­lung in einem engen Zusam­men­hang ste­hen. Einer­seits besteht das Ziel, his­to­ri­sche Sub­stanz zu erhal­ten, ande­rer­seits müs­sen Gebäude und Infra­struk­tur an heu­tige Anfor­de­run­gen ange­passt wer­den. Dar­aus erge­ben sich regel­mä­ßig Abwägungsprozesse.

Ver­tre­ter der Bür­ger­schaft ver­wie­sen dar­auf, dass der Umgang mit dem bau­li­chen Erbe nicht allein Auf­gabe von Ver­wal­tung und Fach­be­hör­den sei. Viel­mehr sei die Stadt­ge­sell­schaft ins­ge­samt ein­ge­bun­den. Auch mit Blick auf kom­mende Gene­ra­tio­nen wurde die Bedeu­tung eines bewuss­ten Umgangs mit his­to­ri­schen Struk­tu­ren hervorgehoben.

Die Bei­träge aus Wis­sen­schaft und Pla­nung mach­ten zugleich deut­lich, dass unter­schied­li­che Inter­es­sen berück­sich­tigt wer­den müs­sen. Neben denk­mal­pfle­ge­ri­schen Aspek­ten spie­len auch wirt­schaft­li­che, tech­ni­sche und infra­struk­tu­relle Anfor­de­run­gen eine Rolle.

Die Ver­an­stal­tung zeigte ins­ge­samt, dass das Thema Denk­mal­schutz wei­ter­hin eng mit Fra­gen der zukünf­ti­gen Stadt­ent­wick­lung ver­knüpft ist. Ein fort­lau­fen­der Aus­tausch zwi­schen den betei­lig­ten Akteu­ren wird dabei als wesent­li­che Vor­aus­set­zung für trag­fä­hige Lösun­gen angesehen.

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